Die Verkehrsqual der Istanbuler nimmt kein Ende: Stauaufkommen übersteigt 70 Prozent
Am ersten Arbeitstag der Woche kam es in den Morgenstunden in einigen Teilen Istanbuls zu Verkehrsbehinderungen.
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Aufgrund der Menschenmassen, die sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg zur Arbeit oder zur Schule machten, nahm das Verkehrsaufkommen an einigen Stellen der Stadt zu.
Auf der D-100-Fernstraße auf der europäischen Seite beginnt der Stau in Beylikdüzü und zieht sich über Avcılar, Küçükçekmece, Bakırköy, Cevizlibağ, die Haliç-Brücke, Mecidiyeköy bis hin nach Zincirlikuyu.
Während auf der TEM-Autobahn in Richtung Halkalı-İkitelli Verkehrsbehinderungen auftreten, kommt der Verkehr auf der D-100-Fernstraße an der Hadımköy-Straße sowie auf der Basın-Ekspres-Straße in beide Richtungen nur schleppend voran.
Auch an den Zufahrten zur 15-Juli-Märtyrer-Brücke, zur Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke und zum Eurasia-Tunnel, die den Übergang von der anatolischen auf die europäische Seite ermöglichen, sowie auf den Zubringerstraßen ist das Verkehrsaufkommen hoch.
Auf der D-100-Fernstraße im Bereich Kartal, Maltepe und Kadıköy bewegen sich die Fahrzeuge nur langsam, während es an den Brückenabzweigungen und Kreuzungen ebenfalls zu Staus kommt.
Auf der TEM-Autobahn beginnt der Stau in Sancaktepe und wirkt sich bis in die Bereiche Ataşehir und Altunizade aus, während sich der Verkehr ab dem Kozyatağı-Knotenpunkt bis zur Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke staut.
ANDRANG IM ÖFFENTLICHEN NAHVERKEHR
Bürger, die die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt nutzen wollten, sorgten auch an den Metro-, Metrobus- und Bushaltestellen für ein hohes Aufkommen.
An Haltestellen der Metrobus-Linie wie Avcılar, Yenibosna, Zeytinburnu, Cevizlibağ, Mecidiyeköy, Altunizade und Uzunçayır trafen die Fahrgäste beim Passieren der Drehkreuze auf große Menschenmengen.
Nach Daten der Verkehrskarte der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) erreichte das Stauaufkommen in den frühen Morgenstunden stadtweit 70 Prozent, wobei auf der europäischen Seite 60 Prozent und auf der anatolischen Seite 74 Prozent gemessen wurden.