Die „Es war meine Cousine“-Verteidigung der Belästiger von Beyoğlu
Die Verdächtigen, die eine 25-jährige Frau auf der Straße angriffen, wurden nach der ersten Festnahme zunächst freigelassen. Nachdem Videoaufnahmen aufgetaucht waren, wurden die beiden Männer erneut festgenommen und inhaftiert. Die Aussagen der Verdächtigen nach ihrer Festnahme wurden nun bekannt.
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Bei dem Vorfall, der sich am Dienstag, den 1. Oktober, gegen 04.00 Uhr im Istanbuler Stadtviertel Hüseyinağa ereignete, wurde die 25-jährige İremşan A. beim Gehen auf der Straße von zwei Personen verfolgt.
Die Verdächtigen gingen nach einer Weile auf die Frau zu, drängten sie gegen eine Wand und begannen, sie zu belästigen. Auf die Schreie der Frau hin griffen Passanten ein.
DIE „COUSINEN“-VERTEIDIGUNG
Während der Belästigung versuchte einer der Verdächtigen, die Reaktion der Umstehenden abzuwehren, indem er behauptete: „Es ist die Tochter meines Onkels“. Die Bürger reagierten jedoch mit den Worten: „Was spielt das für eine Rolle, ob sie die Tochter deines Onkels ist?“ und befreiten die Frau aus den Händen der Belästiger.
Nach dem Vorfall wurde einer der Verdächtigen, S.T., bei einer Operation in Mersin gefasst.
Der andere Verdächtige, Ö.K., wurde in Istanbul festgenommen und zur Polizeistation Taksim Şehit Haşim Usta des Bezirks Beyoğlu gebracht. Es wurde bekannt, dass S.T. Vorstrafen wegen „sexueller Nötigung“, „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“, „Drogenkonsum“ und „Raub“ hat. Ö.K. ist wegen „sexueller Nötigung“, „vorsätzlicher Körperverletzung“, „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ und „Diebstahl aus einem Kraftfahrzeug“ polizeilich bekannt.
HAFTBEFEHL
Beide Verdächtigen wurden vom zuständigen Istanbuler Friedensgericht wegen „sexueller Nötigung“ und „Freiheitsberaubung“ in Untersuchungshaft genommen und in ein Gefängnis überstellt.