Dilan Polat verrät, was sie von ihrer Zellengenossin Seçil Erzan gelernt hat: 'Sie wollte nicht, dass ich viel darüber rede'

Dilan Polat, der eine Haftstrafe von bis zu 40 Jahren droht, wurde nach etwa 10 Monaten Haft aus dem Gefängnis entlassen. Polat, die sich schnell wieder in den Alltag eingefunden hat und ihre Social-Media-Aktivitäten intensiviert, äußerte sich nun zu ihrer ehemaligen Zellengenossin Seçil Erzan.

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In einem Beitrag auf ihrem Social-Media-Account erklärte Polat, was Erzan sie gelehrt habe.

Dilan Polat und ihr Ehemann Engin Polat, die wegen Geldwäsche und illegaler Wetten angeklagt sind und denen eine Haftstrafe von bis zu 40 Jahren droht, wurden im Rahmen einer Zwischenentscheidung aus der Untersuchungshaft entlassen. Das Ehepaar Dilan und Engin Polat, das seine Social-Media-Kanäle aktiv nutzt, sorgt regelmäßig für Schlagzeilen.

Dilan Polat, die vor allem durch Beiträge aus ihrem Zuhause mit ihrer Familie und ihren Mitarbeitern in den Fokus rückt, macht gelegentlich auch durch ihre Berichte über ihre Gebete und Dhikr-Praktiken auf sich aufmerksam.

Dilan Polat hatte bereits zuvor erklärt, dass sie sich mit Seçil Erzan, der Angeklagten im sogenannten „Fatih-Terim-Fonds“-Prozess, der später als Fall des „geheimen Fonds mit hoher Rendite“ bekannt wurde, eine Zelle geteilt und angefreundet hatte. Nun verriet sie, was sie von ihr gelernt hat. 

In einer Instagram-Story erzählte sie, während sie über ihre Dhikr-Praktiken sprach, dass sie und ihre Zellengenossin Seçil Erzan während ihrer gemeinsamen Zeit im Gefängnis zusammen gebetet hätten.

Die Erklärung von Dilan Polat lautet wie folgt:

„Übrigens hat Seçil mir eine ganze Menge beigebracht. Wir waren ja in derselben Zelle. Ich hatte es vergessen, aber sie hat mich jeden Tag dazu angehalten. Sie hat mich daran erinnert. Sie war übrigens ein gutes Mädchen, ein sehr gutes Mädchen. Möge Gott ihr beistehen. Sie wollte übrigens nicht, dass ich viel über sie rede. Als ich ging, hatte sie mich persönlich darum gebeten, und ich habe so weit wie möglich weder über sie noch über die beiden Schwestern – unsere Zellen lagen nebeneinander – gesprochen; das mag ich überhaupt nicht. Was dort passiert ist, bleibt dort.“

Polat nannte auch das Gebet, das sie von ihr gelernt hatte, und sagte: „Wir haben es mit Seçil in drei Schlucken getrunken, um Heilung zu finden.“