Dilek İmamoğlu gründet Plattform für Familien von Inhaftierten: Bemerkenswerte Äußerung zu Emine Erdoğan
Dilek İmamoğlu gab die Gründung einer Plattform bekannt, die sich für das Ende von Untersuchungshaft einsetzt, und erklärte, dass sie auf ihren Appell an Emine Erdoğan bisher keine Antwort erhalten habe.
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Dilek İmamoğlu, die Ehefrau des inhaftierten Präsidentschaftskandidaten der CHP und Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat die Gründung einer neuen Plattform zur Solidarität mit den Familien von Inhaftierten bekannt gegeben.
Wie Sözcü berichtet, erklärte İmamoğlu bei einer Veranstaltung in Beylikdüzü, dass diese Plattform daran arbeiten werde, die Freilassung von Personen in Untersuchungshaft zu erreichen und das öffentliche Bewusstsein zu schärfen. Sie kündigte zudem an, künftig aktiver vor Ort präsent zu sein.
ÄUSSERUNG ZU EMINE ERDOĞAN
Dilek İmamoğlu betonte, dass sie auf ihren Appell an Emine Erdoğan bisher keine Antwort erhalten habe, und unterstrich, dass die Fortführung von Untersuchungshaft ohne Beweise eine große Ungerechtigkeit darstelle. İmamoğlu wies insbesondere auf die Schwierigkeiten hin, die Frauen und Kinder in diesem Prozess erleben, und sagte, dass das Gewissen diesen Zustand nicht akzeptieren könne.
GEWISSEN DES VOLKES UND GERECHTIGKEITSVERSTÄNDNIS
İmamoğlu erklärte, dass dieser Prozess nicht nur eine Angelegenheit der Stadtverwaltung von Istanbul oder der Republikanischen Volkspartei (CHP) sei, sondern eine Frage des Gewissens und des Gerechtigkeitsempfindens des gesamten Volkes. Sie bezeichnete die Unterschriftenkampagne für die Freiheit von Ekrem İmamoğlu und für vorgezogene Neuwahlen als einen wichtigen Teil dieses Kampfes. Diese Kampagne sei eine gemeinsame Anstrengung all jener, die die Zukunft der Republik Türkei schützen wollten.
KAMPF GEGEN SCHWIERIGKEITEN
Dilek İmamoğlu erklärte, dass Menschen durch haltlose Anschuldigungen und anonyme Zeugen von ihren Angehörigen getrennt würden und man gegen ein großes Übel kämpfe. Sie wies darauf hin, dass Inhaftierte in Gefängnisse weit weg von ihren Familien verlegt und mit Verleumdungen konfrontiert würden. İmamoğlu betonte, dass die Inhaftierten sowohl mit ihren eigenen Problemen als auch mit der Situation ihrer Familien in Freiheit zu kämpfen hätten.