Direktor des privaten italienischen Gymnasiums zur „persona non grata“ erklärt

Am privaten italienischen Gymnasium in Istanbul, das zuletzt durch Streiks und Maßnahmen gegen gewerkschaftlich organisierte Lehrkräfte in die Schlagzeilen geriet, gibt es eine neue Entwicklung. Berichten zufolge wurde der Schulleiter Giuseppe Finocchiaro, dessen Amtszeit bereits zuvor vom Bildungsministerium beendet worden war, vom türkischen Außenministerium zur „persona non grata“ (unerwünschte Person) erklärt.

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Cenk BAŞBOĞAOĞLU

Nach dem Streikerfolg und der darauffolgenden Entlassungswelle gegen gewerkschaftlich organisierte Lehrkräfte, die das private italienische Gymnasium in Istanbul immer wieder in die Schlagzeilen brachte, wurde der italienische Schulleiter Giuseppe Finocchiaro nach Informationen von 12punto vom Außenministerium zur „persona non grata“ erklärt.

Während die Entlassungen von Lehrkräften nach dem 123-tägigen Streik am privaten italienischen Gymnasium in Istanbul sowie Vorwürfe wegen Unregelmäßigkeiten in der Schulleitung weiterhin für Gesprächsstoff sorgen, hatte das Bildungsministerium die Leitungsfunktionen von Schulleiter Giuseppe Finocchiaro und seiner Stellvertreterin Nida İntiba bereits beendet.

ZUR UNERWÜNSCHTEN PERSON ERKLÄRT

Nach Informationen, die 12punto aus verlässlichen Quellen erhalten hat, wurde Schulleiter Giuseppe Finocchiaro vom Außenministerium der Republik Türkei zur unerwünschten Person, also zur „persona non grata“, erklärt. 

WAS BEDEUTET PERSONA NON GRATA?

In den internationalen Beziehungen wird dieser Begriff für ausländische Personen verwendet, denen die Einreise oder der Aufenthalt in einem Land durch die Zentralregierung dieses Landes untersagt wurde.

Es wird erwartet, dass das Ministerium diese Information in einer offiziellen Stellungnahme bestätigt.