DİSK kritisiert Mindestlohn: Unterhalb der offiziellen Inflationsrate

Der Konföderation Revolutionärer Arbeitergewerkschaften der Türkei (DİSK) hat auf die Festlegung des Mindestlohns für 2025 reagiert, der mit einer Erhöhung von 30 Prozent auf 22.104 Lira festgesetzt wurde.

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In einem Beitrag in den sozialen Medien erklärte die DİSK: "Die Regierung und das Kapital haben den Mindestlohn erneut einseitig festgelegt. Mit einer Mindestlohnerhöhung, die sogar unter der offiziellen Inflationsrate liegt, an die niemand glaubt, sind Millionen von Arbeitnehmern und ihre Familien noch weiter verarmt."

Die Mindestlohnkommission hielt heute Abend ihre vierte Sitzung ab. Der Vorstand von TÜRK-İŞ beschloss, nicht an der Sitzung teilzunehmen, da vorab keine Informationen zum Mindestlohnvorschlag bereitgestellt wurden.

Nach der Sitzung gab der Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, bekannt, dass der Mindestlohn um 30 Prozent erhöht wurde und der neue, für 2025 geltende Mindestlohn netto 22.104 TL betragen wird. Die staatliche Unterstützung für Arbeitgeber wurde zudem von 700 auf 1000 Lira angehoben.

Während die Reaktionen von Bürgern und Opposition auf den Mindestlohn anhalten, kam auch von der DİSK Kritik. In einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X äußerte sich die DİSK wie folgt:

"Die Regierung und das Kapital haben den Mindestlohn erneut einseitig festgelegt. Mit einer Mindestlohnerhöhung, die sogar unter der offiziellen Inflationsrate liegt, an die niemand glaubt, sind Millionen von Arbeitnehmern und ihre Familien noch weiter verarmt. Dieser Mindestlohn, der in einer überstürzten Sitzung verkündet wurde, an der Arbeitnehmer nicht einmal symbolisch beteiligt waren, ist gegenstandslos. Die Arbeiterklasse wird diese Diktat der Armut durch Organisierung und gewerkschaftliche Zusammenschlüsse zurückweisen."