Diyanet, das Atatürk in der Predigt ignorierte, sendet 30.-August-Botschaft: Diesmal wurde Atatürk gewürdigt
Nachdem das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) in der auf den 30. August, den Tag des Sieges, fallenden Freitagspredigt den Namen Atatürk erneut nicht erwähnt hatte, nahm es nach heftiger Kritik in seiner offiziellen Glückwunschbotschaft erstmals seit Jahren den Ausdruck „Oberbefehlshaber Mustafa Kemal Atatürk“ auf.
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Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) geriet in die Kritik, weil es in der auf den 103. Jahrestag des Sieges vom 30. August fallenden Freitagspredigt den Namen des Gründers der Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, erneut nicht erwähnte.
Diese Haltung der Diyanet, die bei nationalen Feiertagen wiederholt an den Tag gelegt wird, löste in der Öffentlichkeit Empörung aus.
STELLUNGNAHME NACH DER KRITIK
Nach der massiven Kritik erwähnte die Diyanet Atatürk in einer Glückwunschbotschaft, die sie über ihre offiziellen Social-Media-Kanäle verbreitete. In der Nachricht hieß es: „Wir gedenken mit Dankbarkeit und Anerkennung aller Helden unseres Unabhängigkeitskampfes, allen voran des Oberbefehlshabers Gazi Mustafa Kemal Atatürk.“
„DER SIEG IST DER BEWEIS DAFÜR, DASS UNSER VOLK NIEMALS GEFANGEN GENOMMEN WERDEN KANN“
In der Erklärung der Diyanet wurde die historische Bedeutung des 30. August hervorgehoben:
„Der Sieg vom 30. August ist das klarste Symbol dafür, dass unser edles Volk niemals gefangen genommen werden kann. Es ist unsere grundlegendste Aufgabe, den Glauben und den Geist hinter diesem Sieg an zukünftige Generationen weiterzugeben. Sich um unsere gemeinsamen Werte zu vereinen und für den Frieden und Wohlstand unseres Volkes zu arbeiten, gehört ebenfalls zu unseren Verantwortlichkeiten.“