Diyanet nimmt Stellung zu Berichten über 'Verteilung der Fragen zur Prüfung für Gesundheitspersonal'

Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) hat erklärt, dass die Behauptung, die Fragen für die Prüfung des Gesundheitspersonals für die Hadsch-Organisation 2025 seien an Angehörige einiger Führungskräfte weitergegeben worden, nicht der Wahrheit entspreche.

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In der Erklärung des Präsidiums wurde daran erinnert, dass die Prüfung für Kandidaten, die als Gesundheitspersonal an der Hadsch-Organisation teilnehmen möchten, am 9. November 2024 in 19 Provinzen durchgeführt wurde.

Nach der Prüfung wurden aufgrund von Eingaben beim Kommunikationszentrum der Präsidentschaft (CİMER) Untersuchungen eingeleitet. In der Erklärung heißt es dazu:

"Infolge der durch die Inspektoren des Präsidiums für Religionsangelegenheiten durchgeführten Untersuchung wurde festgestellt, dass ein an der schriftlichen Prüfung teilnehmender Gesundheitsmitarbeiter, obwohl dies in den Prüfungsregeln ausdrücklich untersagt war und entsprechende Vorkehrungen getroffen wurden, sein Mobiltelefon in den Prüfungsraum schmuggelte. Am Ende der Prüfung fotografierte er während des Gedränges bei der Abgabe der Prüfungshefte zwei nebeneinanderliegende Seiten und teilte diese etwa 3 Stunden nach der Prüfung in einer WhatsApp-Gruppe.

Aufgrund dieses individuellen Regelverstoßes des betreffenden Gesundheitsmitarbeiters wurde entschieden, die Prüfung für alle Kandidaten zu annullieren und zu wiederholen, um die Zuverlässigkeit der Prüfung nicht zu gefährden, die Sorgen der Kandidaten hinsichtlich einer möglichen Manipulation auszuräumen sowie im Sinne des öffentlichen Interesses und der Erfordernisse des Dienstes. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, die Prüfung am 25. Januar 2025 erneut durchzuführen.

Unter diesen Umständen ist die Behauptung, dass die Fragen an Angehörige einiger Führungskräfte weitergegeben oder gegen Geschenke an bestimmte Personen verschickt wurden, eine reine Lüge. Gegen diese vorsätzliche Berichterstattung, die auf unser Präsidium und unsere Führungskräfte abzielt, wurden rechtliche Schritte eingeleitet."