Diyanet reagiert auf Kritik an Luxusausgaben mit Vorwurf der 'marginalen Gruppe'
Der Leiter der Strategieentwicklung des Diyanet, Mustafa Irmaklı, bezeichnete die Kritik an den Ausgaben der Behörde als "gezielte Wahrnehmungsoperationen einer marginalen Gruppe".
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Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet), das mit seinem Budget und seinen Luxusausgaben viele Ministerien übertrifft, hat auf die Kritik reagiert.
Der Leiter der Strategieentwicklung des Diyanet, Mustafa Irmaklı, behauptete, dass die Kritik an den Ausgaben der Institution "von einer marginalen Gruppe gezielt inszeniert" werde.
In einer Erklärung gegenüber Diyanet TV betonte Irmaklı, dass ein Großteil des Budgets des Diyanet für Personalkosten und Sozialversicherungsbeiträge aufgewendet werde, und argumentierte, dass diese Kritik dem Fortbestand des Staates schade.
Irmaklı sagte: "Die Kritik am Diyanet besteht lediglich aus sensationslüsternen Nachrichten, die darauf abzielen, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Das Budget des Diyanet macht nur 1 Prozent des Gesamthaushalts aus, und 95 Prozent des Budgets für 2025 sind für Personalausgaben vorgesehen."
Wie BirGün berichtet, erklärte er, dass von dem 130 Milliarden TL umfassenden Budget für 2025 insgesamt 124 Milliarden TL für Personalgehälter und Sozialversicherungsbeiträge (SGK) zugewiesen seien und die verbleibenden 6 Milliarden TL für die Aktivitäten mit begrenzten Mitteln genutzt würden.