Diyanet reagiert auf Kritik nach Erbschafts-Predigt: 'Nichts, was nicht auf dem Koran basiert...'

Der Präsident für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, äußerte sich zu den Vorwürfen bezüglich der jüngsten Predigten. Erbaş erklärte, die Predigten würden auf Basis von Hörensagen interpretiert, und betonte: „Nichts, was nicht auf dem Koran basiert, findet Eingang in die Predigten.“

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In jüngster Zeit haben die Freitagsgebete des Präsidiums für religiöse Angelegenheiten (Diyanet) für intensive öffentliche Debatten gesorgt. Insbesondere die Äußerungen zum Erbanspruch von Frauen lösten große Resonanz aus; die Predigt, in der es hieß, „dass Frauen das halbe Erbe nicht akzeptieren, ist eine Verletzung der Rechte der Mitmenschen“, wurde zum zentralen Punkt der Kritik.

„PREDIGTEN WERDEN KRITISIERT, OHNE SIE ZU LESEN“

Der Präsident für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, nahm zu den Vorwürfen Stellung. Erbaş erklärte, dass die Predigten oft nicht vollständig gelesen und stattdessen auf Basis von Hörensagen bewertet würden, und äußerte sich wie folgt:

„Die Predigten werden wohl nicht gelesen. Man handelt auf Basis von Hörensagen. Die Kritik rührt wahrscheinlich daher.“

Der Sözcü-Kolumnist Saygı Öztürk griff die umstrittenen Predigten in seiner Kolumne auf und gab die Fragen wieder, die er direkt an den Präsidenten für religiöse Angelegenheiten richtete. Öztürk gab an, Erbaş gefragt zu haben, „warum es so viel Kritik gibt“.

„NICHTS, WAS NICHT AUF DEM KORAN BASIERT, IST IN DEN PREDIGTEN ENTHALTEN“

In seiner Antwort auf die Quelle der Kritik betonte Erbaş, dass die grundlegende Basis der Predigten der Koran sei, und sagte:

„Ich sende Ihnen die letzten Predigten. Es gibt nichts in den Predigten, das nicht auf dem Koran basiert oder das den Muslimen nicht gesagt werden sollte.“