DMM nimmt Stellung zu Behauptungen über das Erdbeben

Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation der Kommunikationsdirektion hat die im Umlauf befindlichen Behauptungen über ein Schiff nach dem Erdbeben in Istanbul dementiert. In der offiziellen Erklärung wurde eindringlich gewarnt: „Glauben Sie keinen unbegründeten Behauptungen.“

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Nach dem Erdbeben in Istanbul sorgten Spekulationen über ein Schiff namens GPS SATURN in den sozialen Medien für Aufsehen.

In einer Stellungnahme des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) der Kommunikationsdirektion der Republik Türkei hieß es dazu: „Die in einigen Social-Media-Konten verbreiteten Behauptungen, wonach das Erdbeben in Istanbul durch Bohrungen ausgelöst worden sein könnte, die das Schiff GPS SATURN an seinem Ankerplatz vorgenommen habe, entsprechen nicht der Wahrheit.“

In der Erklärung wurden zudem folgende Informationen mitgeteilt:

„Es wurde festgestellt, dass die Bilder, die zur Untermauerung der Behauptung geteilt wurden, von einer Hubbohrplattform stammen, die im Dezember 2018 den Bosporus passierte und von Rönesans Endüstri Tesisleri für das Erdgasspeicherprojekt Nord-Marmara von BOTAŞ genutzt wurde.“

„ES FINDET KEINERLEI BOHRAKTIVITÄT STATT“

Darüber hinaus wurde klargestellt, dass das in der Behauptung genannte Schiff GPS SATURN im Jahr 2025 keinerlei Bohrarbeiten im Marmarameer durchgeführt habe. Es wurde angegeben, dass sich das Schiff derzeit im Schwarzen Meer vor der Küste Bulgariens befinde und seinen Standort seit etwa 340 Tagen nicht verändert habe.

„IST UNWAHR“

Aus diesem Grund wurde betont, dass auch die Aussagen, das Erdbeben habe sich an dem Punkt ereignet, an dem das Schiff vor Anker lag, völlig aus der Luft gegriffen seien.

In der Erklärung der Kommunikationsdirektion wurde darauf hingewiesen, dass die Behauptungen, das Erdbeben in Istanbul sei durch ein Schiff ausgelöst worden, fernab jeder wissenschaftlichen Realität lägen und Teil einer Desinformationskampagne seien, die darauf abziele, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Abschließend hieß es: „Glauben Sie keinen unbegründeten Behauptungen.“