DMM weist Behauptung zurück, die Türkei werde den Iran besetzen

Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) des Kommunikationsamtes der Präsidentschaft hat erklärt, dass die Behauptungen, die Türkei werde im Falle eines möglichen US-Angriffs auf den Iran iranisches Territorium besetzen, unbegründet seien.

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Das in den USA ansässige Medienunternehmen Bloomberg hat eine bemerkenswerte Behauptung in die Debatte zwischen Ankara und Teheran eingebracht. In dem Bericht wurde behauptet, dass die Türkei im Falle eines möglichen US-Angriffs auf den Iran verschiedene Sicherheitsszenarien prüfe.

Der Behauptung zufolge soll auch die Schaffung einer „Pufferzone“ auf iranischem Territorium zu den Optionen gehören, die auf dem Tisch liegen, um eine mögliche Massenfluchtbewegung zu verhindern.

OFFIZIELLE ANTWORT AUS ANKARA AUF DIE BEHAUPTUNGEN

Nach dem Bericht, der in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen sorgte, veröffentlichte das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation des Kommunikationsamtes der Präsidentschaft eine schriftliche Erklärung.

In der Erklärung wurde betont, dass die in einigen Presse- und Medienorganen verbreiteten Behauptungen nicht der Wahrheit entsprächen und die Öffentlichkeit in die Irre geführt werde.

In der vom DMM veröffentlichten Erklärung heißt es:

"Die in einigen Presse- und Medienorganen verbreiteten Behauptungen, wonach die Türkei plane, im Falle eines US-Angriffs auf den Iran aus Sicherheitsgründen iranisches Territorium zu besetzen, enthalten Desinformationen.

Unser Staat, der die territoriale Integrität und Souveränität der Nachbarländer stets respektiert, ergreift rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche die notwendigen Maßnahmen, um unsere Grenzsicherheit zu gewährleisten, unabhängig davon, ob Krisen bestehen oder nicht.

Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit keinen unbestätigten Behauptungen Glauben schenkt und die Erklärungen der offiziellen Institutionen berücksichtigt."