DMM weist Özgür Özels „Öcalan“-Behauptung zurück
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel äußerte sich zu den Hintergründen des Aufrufs des Terroristenführers Abdullah Öcalan zur Niederlegung der Waffen und behauptete, dass seit einem Jahr Verhandlungen geführt würden. Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation wies diese Aussage von Özel zurück.
12punto
Der Vorsitzende der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), Devlet Bahçeli, und sein Händedruck mit Abgeordneten der DEM-Partei sowie sein Aufruf an den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, haben den neuen Öffnungsprozess in den Mittelpunkt der politischen Agenda gerückt.
Die İmralı-Delegation der DEM-Partei, die sich am 27. Februar zum dritten Mal mit dem Terroristenführer Öcalan traf, verlas nach dem Treffen Öcalans Aufruf zur Niederlegung der Waffen.
EINE BRISANTE BEHAUPTUNG VON ÖZEL
Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, stellte eine brisante Behauptung über die Hintergründe des neuen Öffnungsprozesses auf. Özel behauptete, dass die Verhandlungen seit über einem Jahr geführt würden und dass eine vierköpfige Delegation, von der eine Person mit umfassenden Vollmachten ausgestattet sei, die Gespräche im Namen des Staates begleite.
DEMENTI VOM DMM AN ÖZEL
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) der Kommunikationsdirektion des Präsidenten wies die Behauptungen von Özgür Özel nach dem Aufruf des PKK-Anführers Abdullah Öcalan zur Niederlegung der Waffen zurück.
In einem Beitrag auf dem Social-Media-Konto des DMM wurde Folgendes festgehalten:
„Die Behauptungen, dass ‚seit über einem Jahr Verhandlungen geführt werden. Ein Tisch, bestehend aus über 20 Juristen, darunter ein Mitglied des Verfassungsgerichts, Mitglieder des Kassationshofs und hochrangige Richter, arbeitet an Studien‘, sind absolut unwahr. Es gibt keinerlei Verhandlungen über verfassungsrechtliche oder gesetzliche Änderungen im Austausch für Öcalans ‚Aufruf zur Niederlegung der Waffen und zur Selbstauflösung der Organisation‘. Den Desinformationsaktivitäten, die von denjenigen durchgeführt werden oder durchgeführt werden sollen, die positive Schritte in Richtung einer ‚terrorfreien Türkei‘ verhindern wollen, sollte kein Glauben geschenkt werden.“
“Terörsüz Türkiye” hedefi çerçevesinde çalışmalar kararlılıkla sürdürülmektedir.
— Dezenformasyonla Mücadele Merkezi (@dmmiletisim) March 2, 2025
Abdullah Öcalan’ın örgüte yönelik yaptığı çağrı için ortaya atılan “Bir yıla aşkın süredir müzakere yürütülüyor. Anayasa Mahkemesi’nin bir üyesi, Yargıtay üyeleri, Yüksek Hakimlerin bulunduğu… pic.twitter.com/OCrfTq1MCY
WAS HATTE ÖZGÜR ÖZEL GESAGT?
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel hatte sich nach seinem Besuch in der Zentrale der Yeniden Refah Partisi (YRP) in Ankara gemeinsam mit dem YRP-Vorsitzenden Fatih Erbakan gegenüber Pressevertretern geäußert.
Dort äußerte sich der CHP-Vorsitzende zu den Hintergründen des Aufrufs des Terroristenführers Öcalan und sagte, dass seit über einem Jahr Verhandlungen geführt würden und eine vierköpfige Delegation, von der eine Person mit umfassenden Vollmachten ausgestattet sei, die Gespräche im Namen des Staates begleite.
„Mit Ihrem Wissen wird ein Tisch, bestehend aus über 20 Juristen, darunter ein Mitglied des Verfassungsgerichts, Mitglieder des Kassationshofs und hochrangige Richter, irgendwo arbeiten“, sagte Özel und fügte hinzu: „Wenn es passiert, werde ich es mir zu eigen machen; wenn es gute Ergebnisse gibt, soll es mir zugutekommen, wenn es schlechte Ergebnisse gibt, werde ich mich fernhalten. Dieses Volk ist nicht so leicht zu täuschen, seine Intelligenz sollte nicht unterschätzt werden. Wenn man eine Arbeit erledigt, muss man die Verantwortung dafür übernehmen und den Mut dazu aufbringen. Das Volk hat Ihnen diese Aufgabe übertragen, Ihnen die Befugnis dazu gegeben.“
Darüber hinaus erklärte Özel, dass Erdoğan eine klare Erklärung zu dem Prozess abgeben müsse, und hielt fest:
„Wir halten es für äußerst unaufrichtig, dass Recep Tayyip Erdoğan die geheimen Agenda-Verhandlungen von der Seitenlinie aus beobachtet, als ob nichts wäre, und das Thema nicht einmal passiv, sondern feige von irgendwoher verfolgt, während er das gesamte politische Risiko auf den Rücken seines Partners lädt, in der Hoffnung, dass er davon profitieren kann, falls sich daraus ein Vorteil ergibt.“