Drogenbaron Urfi Çetinkaya im Gefängnis gestorben
Es wurde berichtet, dass der als „türkischer Escobar“ bekannte Urfi Çetinkaya im Gefängnis verstorben ist. Çetinkaya war wegen der Führung einer organisierten kriminellen Vereinigung und Drogenhandels zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.
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Bei der am 20. Februar in Istanbul, Izmir, Afyonkarahisar, Malatya, Antalya, Çanakkale, Bilecik, Muğla und Balıkesir durchgeführten Operation „Kafes-44“ gegen die organisierte kriminelle Vereinigung, deren Anführer Urfi Çetinkaya war, wurden 43 Verdächtige festgenommen.
Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen für insgesamt 37 Tonnen Drogen verantwortlich waren – 13 Tonnen in Deutschland, Bulgarien, Spanien, Mauretanien, Portugal und Griechenland sowie 24 Tonnen, die in der Türkei beschlagnahmt wurden. Zudem wurde ermittelt, dass sie internationale Drogenschmuggel-Transporte über eigene Schiffe, Handelscontainer und Fischerboote abwickelten, die auf Bekannte zugelassen waren.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden Vermögenswerte der kriminellen Organisation im Gesamtwert von etwa 20 Milliarden beschlagnahmt, darunter 147 Grundstücke, 56 Wohnungen, 8 Apartmenthäuser, 74 Gewerbeimmobilien, 53 Luxusfahrzeuge, Boote, Anteile an 53 Unternehmen, 64 Bankkonten, 7 Schließfächer sowie zahlreiche Schmuckstücke, Bargeld und Krypto-Wallets.
Urfi Çetinkaya, der wegen „bandenmäßiger Herstellung und Beförderung von Betäubungsmitteln“ zu einer rechtskräftigen Haftstrafe von 24 Jahren verurteilt worden war und mit einem internationalen Haftbefehl (Red Notice) gesucht wurde, war am 12. April 2023 in Istanbul gefasst und inhaftiert worden.
Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, ist der als „türkischer Escobar“ bekannte Urfi Çetinkaya im Gefängnis verstorben. Çetinkaya war wegen der Führung einer organisierten kriminellen Vereinigung und Drogenhandels zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.