Drogenermittlungen: Test bei Ali Kaya, Bruder von Dilek İmamoğlu, negativ
Bei Ali Kaya, dem Bruder von Dilek İmamoğlu, der im Rahmen einer von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Untersuchung inhaftiert worden war, wurden bei Drogentests keine Auffälligkeiten festgestellt.
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Ali Kaya, der Bruder von Dilek İmamoğlu, der Ehefrau des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu, war nach der Aussage eines Zeugen festgenommen und am 7. Februar von einem Gericht in Untersuchungshaft genommen worden. Zu den gegen Kaya erhobenen Vorwürfen zählten „Besitz von Betäubungsmitteln zum Eigenverbrauch“ sowie „Erleichterung des Konsums von Betäubungsmitteln“.
Nach der Inhaftierung wurden Blut- und Urinproben von Kaya an das Institut für Rechtsmedizin (Adli Tıp Kurumu) übermittelt, um sie auf Drogenkonsum zu untersuchen. Da die Testergebnisse negativ ausfielen, wurde mitgeteilt, dass in Ali Kayas Körper keine Spuren verbotener Substanzen nachgewiesen werden konnten.
STELLUNGNAHME VON DİLEK İMAMOĞLU
Nachdem das negative Testergebnis vorlag, wandte sich Dilek İmamoğlu über ihren Social-Media-Account an das Justizministerium.
Dilek İmamoğlu äußerte sich wie folgt:
„Heute ist das Ergebnis des Drogentests meines Bruders Ali Kaya NEGATIV ausgefallen.
Was passiert nun? Das Einzige, was jetzt geschehen muss, ist die sofortige Freilassung.
Ich frage nun: Wer wird für diesen hohen Preis geradestehen, den jemand zahlen musste, der nicht einmal eine Stunde im Gefängnis hätte verbringen dürfen?
Der Ruf wird geschädigt, Familien werden zermürbt, Schatten fallen auf Leben. Das nützt unserem Land nichts, im Gegenteil: Aufgrund dieser Vorfälle schwindet das Vertrauen in die Justiz von Tag zu Tag.
Druck über Familien auszuüben, verleiht niemandem Macht; es verletzt lediglich das Gewissen der Gesellschaft und erschüttert das Vertrauen in die Gerechtigkeit.
Das Prinzip ist die Untersuchungshaftvermeidung; alle unsere Inhaftierten müssen sofort freigelassen werden und man muss zum Verfahren ohne Untersuchungshaft übergehen.
Deshalb sage ich es noch einmal, ganz deutlich:
Haltet euch von Familien fern.
Macht Familien nicht zur Zielscheibe.
Hört auf, das Recht zu instrumentalisieren.“