Durch Methangas-Exposition gefallen: Es stellte sich heraus, dass der Vertragssoldat Özkan Özkanlı Waisen unterstützte

Der Infanterie-Vertragssoldat Özkan Özkanlı, einer der 12 Soldaten, die im Rahmen der Operation Pençe-Kilit im Norden des Irak durch Methangas-Exposition ums Leben kamen, war selbst in jungen Jahren verwaist und hatte nach Beginn seines Militärdienstes begonnen, eine andere Waise zu unterstützen.

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Während der Sucharbeiten nach dem Leichnam von Oberleutnant Nuri Melih Bozkurt, der im Jahr 2022 im Rahmen der Operation Pençe-Kilit auf dem 852-Meter-Hügel im Norden des Irak gefallen war, wurde eine Gruppe von Soldaten in einer Höhle Methangas ausgesetzt.

Nach ersten Erkenntnissen wurde zunächst der Tod von 5 Soldaten gemeldet, doch das Verteidigungsministerium gab am Morgen bekannt, dass die Zahl der Gefallenen auf 12 gestiegen ist. Eine technische Untersuchung zur Ursache des Gasaustritts und zu den Hintergründen des Vorfalls wurde eingeleitet.

LEBENSGESCHICHTE RÜHRT ZU TRÄNEN

Einer der heldenhaften Soldaten, die bei der Methangas-Tragödie ums Leben kamen, war der aus dem Dorf Namlıkışla im Bezirk Ortaköy der Provinz Aksaray stammende Infanterie-Vertragssoldat Özkan Özkanlı.

Özkanlı, der bereits als Kind seine Eltern verlor, wuchs unter schwierigen Bedingungen auf. Es stellte sich heraus, dass Özkanlı, der den Schmerz des Waisendaseins in sich trug und seinen Militärdienst antrat, eine andere Waise unterstützte. Sein enges Umfeld berichtete, dass Özkanlı regelmäßig einen Teil seines Gehalts für die Unterstützung eines bedürftigen Kindes spendete.

Hier sind die Nachrichten, in denen er bereits zu Beginn seiner Dienstzeit als Vertragssoldat den Wunsch äußerte, eine Waise zu unterstützen: