Ece Üner macht auf ein entscheidendes Detail im Fall Narin Güran aufmerksam

Die Journalistin Ece Üner hat sich mit einem bemerkenswerten Kommentar zum Fall der in Diyarbakır verschwundenen Narin Güran geäußert, deren Suche weiterhin andauert. Üner wies auf das Schweigen der Dorfbewohner hin und sagte: „Sie alle schweigen, ihr Schweigen sagt viel aus.“

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Die Sucharbeiten nach der am 21. August im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verschwundenen Narin Güran dauern an.

Während die gesamte Türkei seit 13 Tagen auf gute Nachrichten von Narin hofft, von der jede Spur fehlt, machte die Journalistin Ece Üner auf das Schweigen der Dorfbewohner aufmerksam.

In einer Sendung auf Halk TV sagte Üner: „Sie alle schweigen, ihr Schweigen sagt viel aus“ und fügte hinzu:

„Ein ganzes Dorf schweigt. Alle Verwandten schweigen, die Mutter schweigt. Eigentlich sagen sie durch ihr Schweigen sehr viel aus. Mit ihrem Blick, ihrer Körpersprache... Viele Frauen fühlen sich gezwungen zu schweigen, weil sie keine wirtschaftliche Unabhängigkeit haben und der Vater – in Anführungszeichen – als Stütze der Familie gilt; selbst wenn es um Inzest innerhalb der Familie geht, selbst wenn Väter, Onkel oder Brüder schreckliche Dinge tun. 'Bloß nichts gegen die Stütze meiner Familie sagen.' Ich habe einige Situationen erlebt; der Vater hat seine Tochter missbraucht, aber die Mutter ist der Tochter gegenüber feindselig eingestellt. Sie gibt ihre Tochter auf, und das Mädchen muss ihren eigenen Weg finden. Alle schweigen. Hier zeigt sich die Bedeutung der Frau.“