Ecuador: 'Fito' aus dem Gefängnis geflohen, Ausnahmezustand verhängt: Zahl der festgenommenen Bandenmitglieder auf 1534 gestiegen

Im südamerikanischen Land Ecuador ist die Zahl der nach der Ausrufung des Zustands eines „bewaffneten internen Konflikts“ festgenommenen Bandenmitglieder auf 1534 gestiegen. Die Unruhen im Land hatten mit der Flucht des Bandenchefs Adolfo Macias Salazar, bekannt als „Fito“, und mehrerer anderer Häftlinge aus einem Gefängnis in der Stadt Guayas begonnen.

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Im südamerikanischen Land Ecuador ist die Zahl der nach der Ausrufung des Zustands eines „bewaffneten internen Konflikts“ festgenommenen Bandenmitglieder auf 1534 gestiegen.

In einer Erklärung der Regierung wurde mitgeteilt, dass die Zahl der bei den Operationen der letzten 6 Tage festgenommenen Bandenmitglieder auf 1534 gestiegen sei, wovon 158 inhaftiert wurden.

In der Erklärung, in der betont wurde, dass die Operationen in Zusammenarbeit zwischen Polizei und Militär durchgeführt wurden, wurde zudem festgehalten, dass in diesem Zeitraum 5 Bandenmitglieder getötet wurden und 2 Polizisten ihr Leben verloren.

Des Weiteren wurde angegeben, dass während der Operationen 11 als Geiseln gehaltene Polizisten aus der Gewalt der Banden befreit sowie 575 Schusswaffen und 478 selbstgebaute Sprengkörper sichergestellt wurden.

Es wurde hervorgehoben, dass mehr als 5,6 Tonnen Drogen beschlagnahmt wurden, und die Information geteilt, dass die Operationen entschlossen fortgesetzt werden.

ENTSCHEIDUNG ZUM AUSNAHMEZUSTAND

Die ecuadorianische Regierung, die seit einiger Zeit mit einer Sicherheitskrise im ganzen Land zu kämpfen hat, hatte am 9. Januar einen 60-tägigen Ausnahmezustand (OHAL) verhängt, nachdem der unter dem Spitznamen „Fito“ bekannte Bandenchef Adolfo Macias Salazar und mehrere Häftlinge aus einem Gefängnis in der Stadt Guayas geflohen waren und es anschließend zu Bombenanschlägen auf Polizeifahrzeuge gekommen war.

Im Rahmen des Ausnahmezustands wurde eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 23.00 und 05.00 Uhr angekündigt.

Nach der Entscheidung zum Ausnahmezustand hatten kriminelle Organisationen zahlreiche Polizisten entführt und Fahrzeuge in Brand gesetzt.

Andererseits waren in den sozialen Medien geteilte Videos zu sehen, in denen Polizisten, die von Bandenmitgliedern entführt worden waren und denen eine Waffe an den Kopf gehalten wurde, Präsident Noboa um Hilfe baten.