Ehefrau und Sohn erstochen: Zweimal lebenslange Haft mit besonderer Schwere der Schuld gefordert

Gegen einen Angeklagten, der in einem Haus im zentralen Bezirk Çukurova in Adana seine Ehefrau und seinen 16-jährigen Sohn erstochen haben soll, wurde Anklage erhoben. Es wird eine zweimalige lebenslange Haftstrafe mit besonderer Schwere der Schuld gefordert.

AA

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Cem Suna (48), der am 4. September 2023 festgenommen wurde, weil er am 19. August 2023 seine Ehefrau Deniz Suna (43) und seinen Sohn Alperen Suna (16) erstochen haben soll, sind abgeschlossen.

In der von der 12. Schwurgerichtskammer in Adana angenommenen Anklageschrift wird dargelegt, dass Cem Suna am Tattag aus unbekanntem Grund mit seiner Ehefrau Deniz Suna und seinem Sohn Alperen Suna in Streit geriet und beide mit einem Messer tötete.

"ZWEIMAL LEBENSLANGE HAFT MIT BESONDERER SCHWERE DER SCHULD"

Obwohl der Angeklagte die Tat bestreitet, wird in der Anklageschrift ausgeführt, dass zum Tatzeitpunkt keine fremde Person das Wohngebäude betreten habe, am Tatort keine Fingerabdrücke oder DNA-Spuren Dritter gefunden wurden und Cem Suna mit Tötungsabsicht gegen seine Ehefrau und seinen Sohn gehandelt habe. Daher wird für den Angeklagten wegen "vorsätzlicher Tötung der Ehefrau" und "vorsätzlicher Tötung eines Verwandten in absteigender Linie" eine zweimalige lebenslange Haftstrafe mit besonderer Schwere der Schuld gefordert.

Der Prozess gegen den inhaftierten Angeklagten, der die Vorwürfe zurückweist, beginnt in den kommenden Tagen.