Brisante Behauptung des ehemaligen Leiters des Nachrichtendienstes der Polizei zum Drahtzieher hinter dem Mord an Sinan Ateş: „Er ist ein Dollarnationalist“

Sabri Uzun, der ehemalige Leiter des Nachrichtendienstes der Polizei, hat eine Erklärung abgegeben, die für Aufsehen sorgt. Er äußerte sich zu der Person, die den Mordbefehl gegen Sinan Ateş erteilt haben soll, und bezeichnete den Anstifter des Mordes als „Dollarnationalisten“.

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Zwei Jahre nach der Ermordung des ehemaligen Vorsitzenden der Ülkü Ocakları, Sinan Ateş, bei einem Attentat in Ankara ist die nach Abschluss der Ermittlungen erstellte Anklageschrift bei Gericht eingegangen. In der Anklageschrift werden 22 Angeklagte wegen „geplanten Mordes“ beschuldigt.

Es fiel jedoch auf, dass in der Anklageschrift versucht wurde, das Attentat so darzustellen, als handele es sich nicht um einen politischen Mord. Während die Tatsache, dass Sinan Ateş der ehemalige Vorsitzende der Ülkü Ocakları war, in der von der Staatsanwaltschaft erstellten Anklageschrift nur in den Zeugenaussagen erwähnt wird, führte die Staatsanwaltschaft Ateş lediglich als Akademiker am Fachbereich Geschichte der Hacettepe-Universität auf.

AUFRUF AN ATEŞ' TÖCHTER

Der ehemalige Leiter des Nachrichtendienstes der Polizei, Sabri Uzun, richtete einen Appell an Sinan Ateş’ Töchter Bengisu und Banuçiçek.

Uzun erklärte, dass derjenige, der den Befehl zum Mord an Sinan Ateş gegeben habe, ein „Dollarnationalist“ sei, und fügte hinzu: „Das Blut eures Vaters wird nicht ungerächt bleiben. Aber es wird sich wie beim Kassationsgericht oder dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mindestens 10 Jahre hinziehen. Sucht Zuflucht beim türkischen Volk.“

Sabri Uzun äußerte sich in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto wie folgt:

„Ich hoffe, dass Sinan Ateş’ Kinder Bengisu und Banuçiçek, die uns anvertraut sind, nicht traurig sind. Die Person, die den ‚Mordbefehl‘ gegen euren Vater gegeben hat, ist ein ‚Dollarnationalist‘. Das Blut eures Vaters wird nicht ungerächt bleiben. Aber es wird sich wie beim Kassationsgericht oder dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mindestens 10 Jahre hinziehen. Sucht Zuflucht beim türkischen Volk.“