Ehemaliger Minister Nahit Menteşe verstorben

Der ehemalige Minister und Abgeordnete der Großen Nationalversammlung der Türkei, Nahit Menteşe, ist im Alter von 92 Jahren verstorben.

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Nahit Menteşe, der Aydın sechs Legislaturperioden lang in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) vertrat und als Minister für Inneres, Bildung, Energie, Verkehr, Zoll und Tourismus sowie als stellvertretender Ministerpräsident in der 32. Regierung der Republik Türkei tätig war, ist im Alter von 92 Jahren verstorben.

Menteşe, der seine politische Laufbahn in der Gerechtigkeitspartei (Adalet Partisi) begann und später zur Partei des Rechten Weges (Doğru Yol Partisi) wechselte, war zuletzt 1996 als stellvertretender Ministerpräsident tätig.

Wie bekannt wurde, soll Menteşe nach einer Zeremonie, die am Donnerstag, dem 2. Januar 2025, in der TBMM stattfindet, und einem anschließenden Trauergebet in der Ahmet-Hamdi-Akseki-Moschee am Bilkent-Brückenknotenpunkt nach dem Mittagsgebet auf dem Staatsfriedhof beigesetzt werden.

WER WAR NAHİT MENTEŞE?

Nahit Menteşe wurde 1932 in Milas geboren. Er absolvierte seine Grund- und Sekundarschulbildung in Milas und besuchte das Gymnasium in Aydın.

Nach seinem Abschluss an der juristischen Fakultät der Universität Istanbul war er während seiner Studienzeit in verschiedenen Vereinen aktiv und übernahm den Vorsitz des Aydın-Studentenverbandes.

Menteşe begann seine berufliche Laufbahn als Anwalt in Aydın und engagierte sich zudem in der Politik und in sozialen Projekten.

Er bekleidete lokale Ämter wie die Mitgliedschaft im Provinzrat und im ständigen Ausschuss der Provinz. Gleichzeitig übernahm er wichtige Aufgaben in sozialen Organisationen wie dem Roten Halbmond, dem Türkischen Luftfahrtverband, dem Kinderschutzbund und dem Sportverein Aydın. Nahit Menteşe zog 1965 als Abgeordneter für Aydın in die Große Nationalversammlung der Türkei ein und wurde auch bei den Wahlen in den Jahren 1969, 1973, 1977, 1991 und 1995 erneut zum Abgeordneten gewählt.

Während seiner Amtszeit war er als Minister für Zoll und Monopole (1968), Verkehrsminister (1969-1970, 1975-1977), Minister für Energie und natürliche Ressourcen (1971), Minister für Tourismus und Werbung (1977), Bildungsminister (1977-1978, 1993), Innenminister (1993-1996) sowie als Staatsminister und stellvertretender Ministerpräsident (1996) tätig.