Ehemaliger YÖK-Vorsitzender bewertet die gegen İmamoğlu eingeleitete 'Diplom-Untersuchung': 'Hat keinen Bezug'

Der ehemalige YÖK-Vorsitzende Kemal Gürüz äußerte sich bemerkenswert zu der 'Diplom-Untersuchung', die die politische Agenda des Landes bestimmt.

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Die von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft gegen İmamoğlu eingeleitete Diplom-Untersuchung wird in der Öffentlichkeit weiterhin kontrovers diskutiert.

İmamoğlus Anwalt Mehmet Pehlivan und der Strafrechtler Prof. Dr. Adem Sözüer reagierten mit Dokumenten auf die Diplom-Vorwürfe.

İmamoğlu wird am 26. Februar wegen des Vorwurfs der "Urkundenfälschung" bei der Staatsanwaltschaft aussagen.

Der ehemalige YÖK-Vorsitzende Kemal Gürüz äußerte sich zu der gegen den Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul, Ekrem İmamoğlu, eingeleiteten Diplom-Untersuchung wie folgt:

"Ich sehe bei İmamoğlus Hochschulwechsel und der Anerkennung seines Abschlusses kein Problem. Es kann kein Problem geben. Das Thema hat auch nichts mit dem YÖK zu tun. Für Hochschulwechsel sind ausschließlich die Universitäten verantwortlich. Die große Universität Istanbul hat ihre Gremien und ihre Regeln. Alles wird offen und transparent durchgeführt. Nichts geschieht im Geheimen. Dort gibt es kein Problem", sagte er.

Gürüz, der zwischen 1995 und 2003 den Hochschulrat (YÖK) leitete, äußerte sich gegenüber Hilal Köylü von Serbestiyet zu der Diplom-Untersuchung gegen Ekrem İmamoğlu. 

Gürüz erklärte, dass es beim Verfahren für den Hochschulwechsel von İmamoğlu keinen Fehler gegeben habe. Gürüz betonte, dass die juristischen Personen der Universitäten für Hochschulwechsel verantwortlich seien, und wies darauf hin, dass es für diesen gemäß der YÖK-Gesetzgebung erfolgten Hochschulwechsel in jenen Jahren Tausende Präzedenzfälle gegeben habe.