Eilmeldung... 20 Soldaten waren gefallen: Stellungnahme des Verteidigungsministeriums zum Absturz der C-130

Das Verteidigungsministerium hat die ersten Ergebnisse der technischen Untersuchung zum Absturz der C-130 bekannt gegeben. Laut der Erklärung des Ministeriums wurde bis zum Zeitpunkt des Unfalls kein Defekt am Flugzeug festgestellt; zudem wurden keine Hinweise auf Motorprobleme oder Sprengstoffe gefunden. Die Flugdatenaufzeichnung endete demnach mit dem Abreißen des Heckkonus.

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Das Verteidigungsministerium hat eine Erklärung zu der in Aserbaidschan abgestürzten C-130-Maschine abgegeben, bei der 20 Soldaten ums Leben kamen.

„Bei der Auswertung des Flugdatenschreibers wurde festgestellt, dass bis zum Zeitpunkt des Unfalls in den digitalen Aufzeichnungen, den Gesprächen der Flugbesatzung und den Systemen des Flugzeugs alles normal verlief und keine Störungen erkennbar waren. Das Ereignis trat plötzlich ein; die Aufzeichnung endete, da durch das Abtrennen des Heckkonus vom Flugzeugrumpf die Strom- und Datenkabel des Flugdatenschreibers (FDR) rissen. Daher liegen im Aufzeichnungsgerät keine weiteren Daten vor, die den Unfall aufklären könnten.

Detaillierte Untersuchungen der Triebwerke und Propeller des Flugzeugs ergaben, dass diese bis zum Unfallzeitpunkt einwandfrei funktionierten. Es wurden keine Anzeichen dafür gefunden, dass der Flugzeugrumpf durch abbrechende Propeller beschädigt wurde.

Die Untersuchung der vom Wrack entnommenen Proben durch die Kriminaltechnik der Gendarmerie ergab keine Rückstände von Sprengstoffen, weder von innen noch von außen.

Die Berichte zu den Bruch- und Schnittanalysen der Materialien stehen noch aus. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde festgestellt, dass die Brüche nicht durch Materialermüdung eingeleitet wurden, die Materialien jedoch bei Zugversuchen ein sprödes Ermüdungsverhalten zeigten.“