Eilmeldung: Akın Gürlek äußert sich zu Alican Uludağ! 'Da der Tatort Istanbul ist...'
Justizminister Akın Gürlek erklärte in der Großen Nationalversammlung der Türkei, dass der Grund für die Verhandlung des Journalisten Alican Uludağ in Istanbul, der in Ankara festgenommen und nach Istanbul gebracht wurde, der „Tatort“ sei. Zudem teilte er mit, dass neue gesetzliche Arbeiten zu sozialen Medien und zu Kindern, die in Straftaten verwickelt sind, fortgesetzt werden.
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Justizminister Akın Gürlek beantwortete vor der AKP-Fraktionssitzung in der Großen Nationalversammlung der Türkei Fragen von Journalisten.
Gürlek äußerte sich zum Fall des Journalisten Alican Uludağ, der trotz seines Wohnsitzes in Ankara nach seiner Festnahme nach Istanbul gebracht wurde, und sagte: „Uludağ wird dort vor Gericht gestellt, weil der Tatort Istanbul ist.“
Auf die Frage eines Journalisten: „Warum wurde Alican Uludağ in Istanbul verhaftet, obwohl er seine journalistische Tätigkeit in Ankara ausübt?“, gab Gürlek folgende Einschätzung ab:
„Es gibt den Artikel 217A, wie Sie wissen. Öffentliche Verbreitung von Informationen, öffentliche Verbreitung von Falschinformationen... Was die in Istanbul geführten Ermittlungen betrifft, gibt es dort keine Probleme hinsichtlich der Zuständigkeit. Es liegt im Ermessen der Gerichte, da können wir uns nicht einmischen. Nicht der Wohnort ist entscheidend, sondern der Tatort. Da der Tatort zu jenem Zeitpunkt Istanbul war, wurde Istanbul als Ort festgelegt. Aber das ist das Ermessen des Gerichts. Der Prozess steht vollständig unter der Kontrolle der unabhängigen Justiz.“
„ES LIEGT IM ERMESSEN DES GERICHTS, ICH MÖCHTE KEINEN KOMMENTAR ABGEBEN“
Auf den Einwand des Journalisten, „Der Artikel, unter dem Alican Uludağ verhaftet wurde, ist nicht der von Ihnen genannte Artikel, er wurde nach TCK 299 verhaftet“, antwortete Gürlek: „Es liegt im Ermessen des Gerichts, ich möchte keinen Kommentar abgeben.“
THEMA „KINDER, DIE IN STRAFTATEN VERWICKELT SIND“
Gürlek erklärte, dass neben den Regulierungen im Bereich der sozialen Medien auch neue Arbeiten zum Thema „Kinder, die in Straftaten verwickelt sind“ durchgeführt werden.
In diesem Rahmen sagte er: „(Kinder, die in Straftaten verwickelt sind) Wir müssen den Begriff ‚Kind‘ zur Diskussion stellen. Kinder werden leider zu einer Struktur ermutigt, die zu Gewalt neigt; wir arbeiten an diesem Thema.“
REGULIERUNGEN FÜR SOZIALE MEDIEN
Gürlek beantwortete auch Fragen zu sozialen Medien und erklärte, dass Arbeiten für Kinder unter 15 Jahren vom Familienministerium fortgesetzt würden: „Unser Familienministerium führt eine Studie für Kinder unter 15 Jahren durch, und wir als Justizministerium arbeiten daran, den Zugang von Personen über 15 Jahren zu sozialen Medien zu regeln und Rufmord durch anonyme Konten zu verhindern.“
AGENDA DES PARLAMENTS UND RECHTLICHER RAHMEN
Gürlek äußerte sich auch zum zweiten sogenannten Öffnungsprozess (Açılım süreci), der im Parlament diskutiert wird, sowie zu möglichen gesetzlichen Regelungen. Er wies darauf hin, dass die Befugnis zur Gesetzgebung bei der Legislative liege und betonte: „Es wird keine persönliche Wahrnehmung von Straffreiheit, keine allgemeine Amnestie oder eine auf eine Person zugeschnittene Regelung geben.“