Eilmeldung: Anklageschrift gegen Ekrem İmamoğlu wegen Sachverständigen-Affäre erstellt: Haft- und Politikverbot gefordert!
In der gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, erstellten Anklageschrift aufgrund seiner Äußerungen über einen Sachverständigen wird eine Freiheitsstrafe von 2 bis 4 Jahren gefordert.
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Gegen den Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, wurde im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen wegen eines Sachverständigen eine Anklageschrift erstellt.
Gegen İmamoğlu wird wegen des Vorwurfs der „Versuchten Beeinflussung von Justizorganen, Sachverständigen oder Zeugen“ eine Freiheitsstrafe von 2 bis 4 Jahren sowie ein Politikverbot gefordert.
AUCH GEGEN JOURNALISTEN WIRD HAFT GEFORDERT...
Im Rahmen derselben Ermittlungen wird für die Journalisten Barış Pehlivan und Kürşad Oğuz eine Haftstrafe von 6 bis 14 Jahren, für Suat Toktaş, Seda Selek und Serhan Asker hingegen eine Haftstrafe von 4 bis 9 Jahren gefordert.
WAS WAR GESCHEHEN?
İBB-Bürgermeister İmamoğlu hatte am 27. Januar auf einer Pressekonferenz mit dem Titel 'Turpun Büyüğü' (Der große Rettich) den Namen des Sachverständigen öffentlich gemacht, der sowohl in Verfahren gegen ihn selbst als auch gegen CHP-geführte Kommunen eingesetzt worden war.
Gegen İmamoğlu, der die Verfehlungen des Sachverständigen erläutert hatte, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, mit dem Vorwurf, er habe durch die öffentliche Nennung des in einigen Verfahren tätigen Sachverständigen versucht, dessen richterliche Tätigkeit zu beeinflussen.