Eilmeldung... Ein weiterer Haftbefehl gegen Tanju Özcan
Gegen den vom Amt des Bürgermeisters von Bolu suspendierten Tanju Özcan wurde im Rahmen einer Untersuchung wegen des Vorwurfs der "sexuellen Nötigung" ein Haftbefehl erlassen. Das zuständige Friedensgericht ordnete die Inhaftierung von Özcan sowie seines Fahrers S.Ç. an. Gegen Özcan waren bereits zuvor Haftbefehle wegen der Vorwürfe der "Nötigung zur Erpressung" und des "qualifizierten Betrugs" ergangen.
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Die Liste der Ermittlungsverfahren, in denen der suspendierte Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan, genannt wird, ist um einen weiteren Fall gewachsen. Gegen Özcan, der bereits zuvor wegen anderer Vorwürfe inhaftiert worden war, wurde nun im Rahmen einer Untersuchung wegen des Vorwurfs der "sexuellen Nötigung" ein Haftbefehl erlassen.
Im Zuge der von der Generalstaatsanwaltschaft Bolu geführten Ermittlungen entschied das zuständige Friedensgericht nach Prüfung der Akten, Tanju Özcan und seinen Fahrer S.Ç. in Untersuchungshaft zu nehmen.
UNTERSUCHUNG WEGEN VORWURFS DER "SEXUELLEN NÖTIGUNG" EINGELEITET
Es wurde mitgeteilt, dass die Untersuchung auf Antrag von Ö.Ç. eingeleitet wurde, einer der Nebenklägerinnen im "Erpressungsprozess", der vor dem 6. Strafgericht erster Instanz in Bolu verhandelt wird.
In der bei der Generalstaatsanwaltschaft Bolu eingereichten Strafanzeige behauptete Ö.Ç., von Tanju Özcan sexuell genötigt worden zu sein.
Aufgrund dieser Anzeige leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der "sexuellen Nötigung unter Ausnutzung des durch ein öffentliches Amt, eine Vormundschaft oder ein Dienstverhältnis gegebenen Einflusses" ein.
HAFTBEFEHL DURCH DAS GERICHT
Nach Bewertung der Ermittlungsakte erließ das zuständige Friedensgericht einen Haftbefehl gegen Tanju Özcan und seinen Fahrer S.Ç.
Damit wurde im laufenden Gerichtsverfahren gegen Özcan ein weiterer Haftbefehl vollstreckt.
AUCH PERSONEN AUS DEM ERPRESSUNGSPROZESS IN DER AKTE
Es wurde erklärt, dass die entsprechenden Verfahren eingeleitet wurden, nachdem Ö.Ç., die im "Erpressungsprozess" vor dem 6. Strafgericht erster Instanz in Bolu als Nebenklägerin auftritt, Anzeige gegen ihren ehemaligen Freund M.E.A., Tanju Özcan, den Büroleiter Ö.N.Y. und den Fahrer S.Ç. erstattet hatte.
Die Justizbehörden führen derzeit Untersuchungen auf Grundlage dieser Beschwerden durch.
BEREITS FRÜHER INHAFTIERT
Tanju Özcan, der im Rahmen einer am 28. Februar gegen die Stadtverwaltung Bolu durchgeführten Operation festgenommen worden war, wurde am 2. März wegen des Vorwurfs der "Nötigung zur Erpressung" inhaftiert.
Das Innenministerium hatte Özcan nach dieser Entwicklung am 3. März vom Amt des Bürgermeisters von Bolu suspendiert.
Gegen Özcan war im Rahmen desselben Ermittlungsverfahrens am 4. April zudem ein Haftbefehl wegen des Vorwurfs des "qualifizierten Betrugs" erlassen worden.