Eilmeldung... Ein weiteres Unternehmen wurde beschlagnahmt
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat eine Operation gegen VEPARA Elektronik Para ve Ödeme Hizmetleri A.Ş. wegen Geldwäscheverdachts eingeleitet.
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Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat mit einer Operation gegen illegale Wetten und Forex-Betrug für Aufsehen gesorgt. Die Ermittlungen gegen VEPARA Elektronik Para ve Ödeme Hizmetleri A.Ş. wurden intensiviert, nachdem Beweise für die Geldwäsche aus Straftaten ans Licht gekommen waren. Untersuchungen des Büros für Geldwäsche-Delikte ergaben, dass das Unternehmen Erträge aus Straftaten systematisch über Infrastrukturen für elektronisches Geld gewaschen hat.
DETAILS ZUR OPERATION
Bei der in Istanbul initiierten und in 6 Provinzen gleichzeitig durchgeführten Operation wurde eine weit verzweigte kriminelle Struktur aufgedeckt, zu der auch Softwareingenieure, IT-Personal und Projektmanager des Unternehmens gehören. Prüfberichte der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) und Analysen des MASAK zeigten, dass zahlreiche Transaktionen zur Übertragung von Erträgen aus Straftaten mit in- und ausländischen Unternehmen durchgeführt wurden. Es wurde festgestellt, dass die Infrastrukturen für elektronisches Geld in diesem Prozess eine zentrale Rolle spielten.
31 VERDÄCHTIGE IN GEWAHRSAM
Im Rahmen der Operation wurde gegen insgesamt 31 Verdächtige ein Haftbefehl erlassen. Während die Durchsuchungen und Beschlagnahmungen andauern, wird darauf hingewiesen, dass die Zahl der Festnahmen noch steigen könnte. Den vorliegenden Daten zufolge laufen zudem weitere Ermittlungen zur Identifizierung der Personen, die bei der Geldwäsche geholfen und eine aktive Rolle in diesem Prozess gespielt haben.