Eilmeldung... Entscheidung des inhaftierten Murat Çalık zum Verfassungsgericht: 'Rechtsmittel sind ausgeschöpft'

Der inhaftierte Bürgermeister von Beylikdüzü, Mehmet Murat Çalık, für den die Rechtsmedizin ein Gutachten erstellt hat, wonach "keine Hindernisse für einen Gefängnisaufenthalt" bestehen, hat angekündigt, vor das Verfassungsgericht zu ziehen.

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Der im Zuge der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) inhaftierte Bürgermeister von Beylikdüzü, Mehmet Murat Çalık, hat über seinen Social-Media-Account eine Erklärung veröffentlicht.

Çalık, der bereits zweimal den Krebs besiegt hat, im Gefängnis 21 Kilogramm abgenommen hat und trotz der Gefahr eines Rückfalls seiner Krankheit von der Rechtsmedizin als "haftfähig" eingestuft wurde, wird eine Individualbeschwerde beim Verfassungsgericht einreichen.

„Heute bin ich an einem neuen Punkt in meinem Leben angelangt“ sagte Çalık und fügte hinzu: „Im laufenden Verfahren gegen mich sind alle innerstaatlichen Rechtsmittel ausgeschöpft, und meine Anwälte werden heute unsere Individualbeschwerde beim Verfassungsgericht einreichen. Dieser Antrag ist nicht nur für mich wichtig, sondern für alle, die Gerechtigkeit suchen, für das Recht auf Leben und das Recht auf ein faires Verfahren. Dass ich trotz meiner gesundheitlichen Probleme im Gefängnis festgehalten werde, verletzt nicht nur mich, sondern auch das Gewissen der Gesellschaft.“ Er äußerte sich wie folgt.

Im weiteren Verlauf seiner Erklärung hielt Çalık fest:

„Ich glaube von ganzem Herzen daran, dass die Gerechtigkeit letztendlich siegen wird.

Ich habe die Hoffnung nicht verloren und setze meinen Kampf entschlossen fort, um die Freiheit und Gerechtigkeit zu erlangen, die mir zustehen.

Ich erwarte Ihre Gebete und Ihre Unterstützung.

Mit Liebe und Respekt,

Mehmet Murat Çalık“