EILMELDUNG... Erdbeben der Stärke 5,2 in Konya und Umgebung

Im Landkreis Kulu in Konya ereignete sich in einer Tiefe von 18 Kilometern ein Erdbeben der Stärke 5,2. Nach dem Beben gaben Innenminister Ali Yerlikaya und der Bürgermeister der Stadt Konya, Uğur İbrahim Altay, Erklärungen ab und übermittelten ihre Genesungswünsche.

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Am 15. Mai 2025 um 15.46 Uhr ereignete sich im Landkreis Kulu in Konya ein Erdbeben der Stärke 5,2 (Mw). Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD wurde Kulu als Epizentrum des Bebens identifiziert; die Erschütterung fand in einer Tiefe von 18,73 Kilometern statt.

Der Bürgermeister der Stadt Konya, Uğur İbrahim Altay:

'Ich übermittle allen unseren Bürgern, die von dem Erdbeben in unserem Landkreis Kulu betroffen sind, meine Genesungswünsche. Wir stehen mit unseren Teams in Kontakt, um uns über die aktuelle Lage zu informieren.'

 

Innenminister Ali Yerlikaya erklärte in seiner Stellungnahme:

'In Kulu, Konya, hat sich ein Erdbeben der Stärke 5,2 ereignet. Bezüglich des Bebens, das auch in den umliegenden Provinzen zu spüren war, haben alle Teams der AFAD und unserer zuständigen Institutionen umgehend mit der Untersuchung vor Ort begonnen. Bisher liegen keine Meldungen über negative Vorkommnisse vor.

Ich wünsche unseren vom Erdbeben betroffenen Bürgern gute Besserung.

Möge Gott unser Land und unsere Nation vor Katastrophen bewahren.'

 

MANSUR YAVAŞ: ALLE UNSERE TEAMS SIND IN ALARMBEREITSCHAFT

Der Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, teilte nach dem Erdbeben über soziale Medien mit:

"Das Erdbeben der Stärke 5,2 in Konya war auch in Ankara zu spüren. Ich übermittle allen unseren Bürgern meine Genesungswünsche. Als Stadtverwaltung Ankara verfolgen wir die Entwicklungen genau und sind mit all unseren Teams in Alarmbereitschaft."

Der AFAD-Provinzdirektor von Konya, Ali İhsan Körpeş, erklärte, dass ihnen bisher keine negativen Meldungen vorlägen und sagte: "Unsere Arbeiten vor Ort dauern an."

PROF. DR. OKAN TÜYSÜZ: ERZEUGT NUR ALLE TAUSEND JAHRE EIN ERDBEBEN

Der Geologe Prof. Dr. Okan Tüysüz bewertete das Erdbeben in Kulu gegenüber NTV wie folgt: "Es handelt sich um ein Beben an der Tuz-Gölü-Verwerfung. Diese Verwerfung erzeugt nur in sehr großen Zeitabständen Erdbeben. Sie erzeugt nur alle tausend Jahre ein Beben."

Tüysüz betonte, dass das Beben eine mittlere Tiefe aufweise und nicht als Vorbote eines großen Erdbebens betrachtet werden sollte: "Falls Häuser beschädigt wurden, sollte man diese nicht betreten. Ich persönlich bin nicht der Ansicht, dass ein sehr schweres Erdbeben bevorsteht."

Auch das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation der Kommunikationsdirektion gab über seinen Social-Media-Account eine Erklärung ab. Darin hieß es: "Nach Angaben der AFAD hat sich ein Erdbeben der Stärke 5,2 mit Epizentrum in Kulu, Konya, ereignet. Alle unsere Institutionen, allen voran die AFAD, setzen ihre Untersuchungen bezüglich des Bebens, das auch in Ankara und den umliegenden Provinzen zu spüren war, fort. Bitte beachten Sie nur die Erklärungen offizieller Quellen. Glauben Sie keinen unbegründeten Behauptungen."