Eilmeldung... Erklärung von Mansur Yavaş nach MHP-Vorwürfen! 'Diejenigen, die heute Stimmung machen, sollten eines nicht vergessen...'
Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara (ABB), Mansur Yavaş, erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account: "Niemand kann uns zu einer Figur in politischen Operationen und Versuchen zur Diskreditierung machen. Unsere Stütze ist weder ein Amt noch Macht. Unsere Stütze ist das Gewissen unseres Volkes. Diejenigen, die heute Stimmung machen, sollten eines nicht vergessen: Gerechtigkeit wird eines Tages jeder brauchen."
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Der stellvertretende Vorsitzende der MHP, Yaşar Yıldırım, hat den Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara (ABB), Mansur Yavaş, mit den Worten 'Hauptverdächtiger' ins Visier genommen.
Während diese Worte von Yıldırım Spekulationen über eine "Operation gegen Mansur Yavaş" aufkommen ließen, gab Yavaş auf seinem Social-Media-Account eine bemerkenswerte Erklärung ab.
Die Erklärung von Yavaş lautet wie folgt:
"Ich verfolge aufmerksam eine Kampagne, die in den letzten Tagen bewusst von bestimmten Kreisen geführt wird. Diese Wahrnehmungsoperation taucht manchmal als Schlagzeile und manchmal in den Beiträgen in den sozialen Medien auf.
Zunächst einmal sollte jeder wissen:
Vom ersten Tag an, als wir unser Amt antraten, haben wir gesagt, dass wir das uns anvertraute Gut des Volkes wie unsere Ehre schützen werden. Wir setzen unseren Weg mit derselben Entschlossenheit fort.
Wir haben das Geld der Menschen in Ankara wie unser eigenes Geld geschützt.
Wir haben nicht in nutzlose Projekte investiert, sondern in die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung.
Wir haben dem System der Pfründe ein Ende gesetzt.
Wir haben die Privilegien abgeschafft, die bestimmten Gruppen gewährt wurden.
Wir haben nicht das Verständnis von 'Ich fange dort an, wo die meisten Stimmen herkommen' übernommen,
sondern das Verständnis von 'Ich fange dort an, wo Bedarf besteht'.
Wir übertragen unsere Ausschreibungen weiterhin live, teilen unsere Berichte des Rechnungshofs mit der Öffentlichkeit und übertragen unsere Ratssitzungen transparent.
Wir erklären unseren Mitbürgern in Ankara unser Budget Posten für Posten.
Dank unserer Politik der Transparenz, der Korruptionsbekämpfung und der Haushaltsdisziplin haben wir internationale Auszeichnungen erhalten und sind mit unseren finanziellen Zuverlässigkeitsnoten zu einer beispielhaften Gemeinde in der Türkei geworden.
Nun soll durch laufende Gerichtsverfahren eine Wahrnehmungsoperation durchgeführt werden.
Seit April 2019 wurden über 100 Beschwerden gegen mich eingereicht.
In einem Großteil dieser Akten wurde nicht einmal meine Aussage aufgenommen.
Beim Staatsrat (Danıştay) habe ich zwei Akten:
Eine davon wurde aufgrund unserer Haltung gegen die Immobilien-Spekulation in der Region Dodurga eröffnet,
die andere im Rahmen des Prozesses, der in der Öffentlichkeit als 'Konzert-Ermittlung' bekannt ist, mit dem Vorwurf, ich hätte meine Aufsichtspflicht nicht erfüllt.
Wenn es zu meiner Zeit auch nur den kleinsten Verdacht gab, war ich es, der die interne Revision einleitete und die Akte an die Staatsanwaltschaft weiterleitete.
Selbst in meiner eigenen Amtszeit habe ich Fehlverhalten nicht geduldet und werde es auch nicht tun.
Ich habe nicht den geringsten Zweifel an mir selbst. Denn ich habe nichts zu verbergen.
Ich sage es ganz offen:
Ich habe das Mandat vom türkischen Volk erhalten.
Die Menschen in Ankara haben ihre Zufriedenheit gezeigt, indem sie mir über 60 Prozent der Stimmen gaben. Der Grund dafür sind meine bürgernahen Projekte und meine Transparenz.
Da dies der Fall ist, kann uns niemand zu einer Figur in politischen Operationen und Versuchen zur Diskreditierung machen.
Unsere Stütze ist weder ein Amt noch Macht.
Unsere Stütze ist das Gewissen unseres Volkes.
Es ist das Gebet einer Mutter, die abends für ihr Kind kochen kann.
Es ist der Frieden eines Vaters, der die Bedürfnisse seines Hauses decken kann.
Es ist die Hoffnung des Bauern, der mit seinem Schweiß Samen auf seinem Feld sät.
Es ist die warme Suppe, die ein Student trinkt.
Es ist das beglichene Schuldenbuch eines Bedürftigen.
Es ist die Freude eines Patienten, der in der Apotheke hört: 'Ihre Schulden sind beglichen'.
Kein Druck, kein Vorwurf, kein politisches Kalkül kann uns von dem Weg abbringen, den wir für richtig halten.
Diejenigen, die heute Stimmung machen, sollten eines nicht vergessen:
Gerechtigkeit wird eines Tages jeder brauchen."