Eilmeldung... Ermittlungen zu Säuglingstoden in Kocaeli: Vorwürfe um „Neugeborenen-Bande“ erneut im Fokus

Eine Untersuchung, die nach dem Tod der Babys einer Familie in Kocaeli und der Erblindung eines weiteren Kindes eingeleitet wurde, hat die Vorwürfe um eine sogenannte „Neugeborenen-Bande“ erneut in den Mittelpunkt gerückt.

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In Kocaeli hat die Generalstaatsanwaltschaft Gebze aufgrund von Vorwürfen über die Existenz von Strukturen, die der „Neugeborenen-Bande“ ähneln, Ermittlungen im Zusammenhang mit Säuglingstoden aufgenommen. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass eine direkte Verbindung zur „Neugeborenen-Bande“ in dem Fall bestehen könnte.

Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem drei Babys des Ehepaars Hamide und Akın Okutucu verstorben waren und ein weiteres Baby erblindet war. Die Familie reichte nach diesen tragischen Ereignissen, die sich nach einer Entbindung in einem Privatkrankenhaus in Kocaeli ereigneten, Strafanzeige gegen die Krankenhausleitung und die behandelnden Ärzte ein.

PROZESS DER ERMITTLUNGSGENEHMIGUNG DURCH DAS GESUNDHEITSMINISTERIUM

Wie Esra Tokat von Anka berichtet, beantragte die Staatsanwaltschaft nach der Strafanzeige eine Ermittlungsgenehmigung beim Gesundheitsministerium. Das Ministerium erteilte diese Genehmigung nach etwa einem Jahr. Während dieses Prozesses argumentierten die Krankenhausverantwortlichen und Ärzte, dass keine Versäumnisse vorlägen. Der Arzt M.F.Ş. erklärte, dass die Verlegungen der Babys auf Wunsch der Familien erfolgt seien.

Der Arzt M.F.Ş. verteidigte sich in seiner Aussage damit, dass der Gesundheitszustand der Babys bereits bei der Geburt kritisch gewesen sei und die Behandlung allen medizinischen Standards entsprochen habe. Die Behauptung, dass das Krankenhaus, in das die Babys verlegt wurden, mit der „Neugeborenen-Bande“ in Verbindung steht, hat jedoch den Verlauf der Ermittlungen verändert. Zudem wurden neue Untersuchungen zu weiteren Säuglingstodesfällen eingeleitet.