Eilmeldung: Erste Stellungnahme von Erdoğan zu den Behauptungen über ein 'Türkei-Angebot an Maduro'

Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan antwortete auf die Behauptungen, Maduro sei ein Angebot gemacht worden, in die Türkei zu gehen, mit den Worten: "Uns liegt eine solche Nachricht nicht vor."

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Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan beantwortete nach seiner Rede bei der Fraktionssitzung seiner Partei im türkischen Parlament (TBMM) Fragen von Journalisten.

Erdoğan wurde zu dem Angebot der USA an Maduro, in die Türkei zu gehen, befragt. Erdoğan antwortete: "Uns liegt eine solche Nachricht nicht vor."

WAS WAR GESCHEHEN?

Die New York Times hatte berichtet, dass die USA Nicolas Maduro vor der Operation angeboten hätten, in die Türkei zu gehen, falls er die Macht abgäbe. Der US-Senator Lindsay Graham hatte in einer gemeinsamen Erklärung mit dem US-Präsidenten Donald Trump gesagt: "Maduro könnte heute in der Türkei sein, aber er ist in New York. Er sollte niemandem außer sich selbst die Schuld geben. Trump hatte ihm einen Ausweg angeboten."

ÖZEL HATTE AUF ERDOĞAN REAGIERT

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel hatte sich in der gestrigen Fraktionssitzung seiner Partei zu der Diskussion geäußert und Erdoğan mit folgenden Worten angesprochen: "Als Trump zu Maduro sagte, er solle in die Türkei gehen, hat er Erdoğan gefragt: 'Ich schicke ihn in die Türkei, würdest du dich um ihn kümmern?' oder nicht? Wusstest du das oder wusstest du es nicht? Wenn du es wusstest und zugestimmt hast, wie konntest du das tun, warum hast du zugestimmt? Hast du nicht gesagt: 'Mein Bruder Maduro ist ein gewählter Mann'? Wenn du es nicht wusstest, dann sag, dass du es nicht weißt. Konntest du dich dann nicht an Trump wenden und sagen: 'Wer bist du, dass du jemanden aus einem anderen Land nimmst und ihn in meinem Land unterbringst'? Wirst du es nicht sagen können?"