Eilmeldung... Fall Gülistan Doku: Rote Ausschreibung für flüchtigen Umut Altaş erlassen
Im Rahmen der Ermittlungen zum Fall Gülistan Doku wurde eine Rote Ausschreibung gegen den flüchtigen Verdächtigen Umut Altaş erlassen.
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Nachdem der Fall Gülistan Doku als Tötungsdelikt eingestuft wurde, leitete die Generalstaatsanwaltschaft Tunceli am 14. April auf Anweisung ein Ermittlungsverfahren ein. Im Zuge der durchgeführten Maßnahmen wurden 11 der festgenommenen Verdächtigen dem zuständigen Gericht vorgeführt, das ihre Inhaftierung anordnete. Es wurde festgestellt, dass Umut Altaş, eine der zentralen Figuren der Ermittlungen, das Land bereits vor Beginn der Operation verlassen hatte.
PROZESS DER ROTEN AUSSCHREIBUNG EINGELEITET
Das Justizministerium hat die Verfahren für eine Rote Ausschreibung eingeleitet, die einen internationalen Suchprozess sowie einen Antrag auf vorläufige Festnahme zur Ergreifung von Altaş umfasst.
BENACHRICHTIGUNG AN INTERNATIONALE BEHÖRDEN
Quellen des Innenministeriums zufolge hat die Interpol-Europol-Abteilung der Generaldirektion für Sicherheit den Prozess beschleunigt und die zuständigen Stellen informiert. An alle Interpol-Mitgliedseinheiten, insbesondere in den USA und Mexiko, wurde eine offizielle Mitteilung übermittelt, dass Umut Altaş wegen des Vorwurfs des "vorsätzlichen Tötungsdelikts" gesucht wird. Nach Abschluss der erforderlichen Schritte wurde die weltweit gültige Rote Ausschreibung gegen den Verdächtigen veröffentlicht.
BEWERTUNG DER FLUCHTROUTE
Technische Analysen und Untersuchungen der Sicherheitsbehörden haben Erkenntnisse über die mögliche Fluchtroute des Verdächtigen geliefert. Demnach wird davon ausgegangen, dass Umut Altaş die Türkei im Jahr 2022 verließ, nach Mexiko reiste und anschließend möglicherweise auf illegalem Weg die Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika überquerte.