EILMELDUNG... Generalstaatsanwaltschaft wird aktiv: Ausschreibungsunterlagen von İsfalt und Kiptaş angefordert

Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hat offiziell die Prüfung sämtlicher Ausschreibungsunterlagen der letzten 6 Jahre der İBB-Tochtergesellschaften İsfalt und Kiptaş angefordert.

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Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hat sämtliche Ausschreibungsunterlagen der letzten 6 Jahre der İsfalt A.Ş. und Kiptaş A.Ş., beides Tochtergesellschaften der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), angefordert.

Den vorliegenden Informationen zufolge gehören zu den angeforderten Dokumenten detaillierte Unterlagen wie Ausschreibungsangebote, Verträge, Abrechnungsunterlagen und Zahlungsbelege. Die Generalstaatsanwaltschaft wird anhand dieser Dokumente untersuchen, ob Unregelmäßigkeiten oder Schäden für die öffentliche Hand vorliegen.

GÖKHAN GÜNAYDIN GAB STELLUNGNAHME AB

Der CHP-Abgeordnete Gökhan Günaydın erklärte in einer Stellungnahme: "Vor Kurzem gingen bei den İBB-Tochtergesellschaften İSFALT und KİPTAŞ zwei separate Schreiben des Büros für organisierte Kriminalität der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft ein. Sie fordern Informationen und Dokumente zu allen Ausschreibungen und Projekten an, die die Unternehmen seit dem 31.03.2019 durchgeführt haben. Natürlich werden diese ausgehändigt. Aber wir müssen fragen: Was geschah am 31. März 2019? Warum wird dieses Datum als Meilenstein genommen und warum schauen Sie nicht auf die Zeit davor? Ist die Staatsanwaltschaft der Regierung unterstellt oder dem Staat? Allein dieses Beispiel reicht aus, um den politischen Inhalt und das Ziel der laufenden Ermittlungen aufzuzeigen..."

Günaydın kommentierte weiter: "Doch lassen wir es nicht dabei bewenden und führen wir ein weiteres bezeichnendes Beispiel für die Prüfungs- und Kontrollphase an. Diesmal fordern die im Rahmen der İBB-Prüfung tätigen Innenministerium-Inspektoren mit einem Schreiben vom 24. Februar 2025 die Ausschreibungsunterlagen von 14 İBB-Unternehmen an. Als sich herausstellte, dass 6 dieser Unternehmen bereits vor 2019 (also während der AK-Partei-Ära) Aufträge erhalten hatten, gaben sie am nächsten Tag in einem hastig verfassten Schreiben an, dass nur Unterlagen nach 2019 angefordert würden, und räumten damit ein, dass sie die Unterlagen vor dem Meilenstein (2019) nicht prüfen (können). Wir nennen das in Anatolien 'Gesichtslosigkeit'."