Eilmeldung: Justizministerium prüft 638 ungeklärte Fälle in 75 Provinzen
Wie bekannt wurde, hat das Justizministerium 638 ungeklärte Fälle in 75 Provinzen zur erneuten Untersuchung aufgenommen.
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Das Justizministerium hat 638 ungeklärte Fälle, in denen die Namen von 693 Opfern genannt werden, in 75 Provinzen zur erneuten Prüfung aufgenommen.
Justizminister Akın Gürlek gab hierzu eine schriftliche Erklärung über seinen Social-Media-Account ab und teilte Folgendes mit:
"Mit unserer Abteilung für die Untersuchung ungeklärter Verbrechen, die wir innerhalb unserer Generaldirektion für Strafangelegenheiten eingerichtet haben, nehmen wir alle Fälle, die das Gewissen der Gesellschaft belasten, insbesondere Frauen- und Kindermorde, erneut unter die Lupe.
In diesem Rahmen haben wir unsere institutionelle Kapazität zur Aufklärung ungeklärter Fälle auf das höchste Niveau gehoben. Als Ergebnis unserer landesweiten Durchsuchungen haben wir einen umfassenden Prüfungsprozess für 638 Fälle und 693 Opfer in 75 Provinzen eingeleitet. Mit beweisgestützten, sorgfältigen Analysen und einer starken Koordination werden wir der Straflosigkeit keinen Raum lassen.
Unter der Führung unseres Präsidenten arbeiten wir entschlossen daran, das 'Jahrhundert der Türkei' zum Jahrhundert der Gerechtigkeit zu machen, in jedem einzelnen Fall die Wahrheit ans Licht zu bringen und das Gewissen unserer Nation zu beruhigen.
Wir werden weiterhin die Spuren von Verbrechen und Tätern verfolgen, damit der Gerechtigkeit Genüge getan wird."
Ceza İşleri Genel Müdürlüğümüz bünyesinde kurduğumuz Faili Meçhul Suçları Araştırma Daire Başkanlığımız ile kadın ve çocuk cinayetleri başta olmak üzere toplum vicdanını yaralayan tüm dosyaları yeniden mercek altına alıyoruz.
— Akın Gürlek (@abakingurlek) 25. April 2026
Bu çerçevede faili meçhul dosyaların aydınlatılmasına…
Nach Informationen aus Ministeriumskreisen wurden ungeklärte Morde und Fälle mit Todesfolge, die in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen sorgen könnten, landesweit umfassend zusammengetragen. In der ersten Phase wurde der Prüfungsprozess für 638 Fälle und 693 Opfer in 75 Provinzen eingeleitet. Die Daten zeigten, dass sich die Anzahl der Fälle und Opfer in einigen Provinzen deutlich konzentriert.
Auf der erstellten Liste steht İzmir mit 49 Fällen und 51 Opfern an erster Stelle. Sakarya belegt mit 34 Fällen und 35 Opfern den zweiten Platz, während Trabzon mit 30 Fällen und 31 Opfern den dritten Platz einnimmt. Giresun und Tokat stechen mit jeweils 29 Fällen und 32 Opfern hervor, während Tekirdağ mit 29 Fällen und 31 Opfern ebenfalls zu den bemerkenswerten Provinzen zählt. Es wurde vermerkt, dass in Malatya 24 Fälle und 24 Opfer, in Kahramanmaraş 19 Fälle und 21 Opfer sowie in Çanakkale 17 Fälle und 28 Opfer verzeichnet wurden.
Die weiteren Provinzen unter den ersten 15 Plätzen der Liste sind Bursa und Düzce (jeweils 16 Fälle, 18 Opfer), Diyarbakır (17 Fälle, 18 Opfer), Uşak (15 Fälle, 17 Opfer), Elazığ und Kütahya (jeweils 15 Fälle, 15 Opfer). Es wurde erklärt, dass die Fälle in diesen Provinzen im Einklang mit dem Ziel der Bekämpfung von Straflosigkeit und der Gewährleistung von Gerechtigkeit detailliert untersucht werden.
Andererseits wurde mitgeteilt, dass in Großstädten wie Ankara und Istanbul die Untersuchungen für jeweils 10 Fälle und 10 Opfer fortgesetzt werden.
HATTE GESAGT: "WIR HABEN EINE SPEZIALEINHEIT GEGRÜNDET"
Gürlek hatte in einer kürzlich abgegebenen Erklärung gesagt, dass sie eine Spezialeinheit für ungeklärte Fälle gegründet hätten.
Gürlek äußerte sich wie folgt: "Wir haben eine Einheit gegründet. Alle ungeklärten Fälle, bei denen zuvor eine Einstellung des Verfahrens oder Ähnliches erfolgte, werden einzeln geprüft. Es wird geprüft, ob es Lücken oder Mängel gibt. Insbesondere bei jenen, die in der Gesellschaft eine solche Sensibilität oder Empörung hervorrufen. Natürlich ist der Fall eines jeden für ihn selbst wichtig, aber wir haben eine Einheit für Fälle gegründet, die in der Gesellschaft Sensibilität hervorrufen, und diese dorthin verlagert. Es ist etwas anderes, wenn erfahrene Augen darauf schauen. Nach Gülistan gibt es natürlich eine Erwartung, aber das bedeutet nicht, dass jeder Fall zwangsläufig so enden wird. Aber wir werden mit Entschlossenheit und Sorgfalt daran arbeiten."