Eilmeldung... Keine Einigung bei Gehaltsverhandlungen: Memur-Sen ruft Schiedsstelle an

Nachdem keine Einigung mit der Regierung bei den Gehaltsverhandlungen erzielt werden konnte, hat die Gewerkschaft Memur-Sen beschlossen, das Angebot an die Schiedsstelle weiterzuleiten.

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Der Vorsitzende der Memur-Sen, Ali Yalçın, gab bekannt, dass bei den Gehaltsverhandlungen mit der Regierung keine Einigung erzielt werden konnte.

Yalçın teilte über seinen X-Account Folgendes mit:

"KEINE EINIGUNG !

Das Lohngefüge im öffentlichen Dienst ist aus dem Gleichgewicht geraten.

Ein Angebot, das dieses Gleichgewicht wiederherstellen würde, blieb aus. 

Jeder erkennt das Problem. 

Die vorgelegten Angebote lösen das Problem jedoch nicht.

Wir konnten nicht die Verantwortung für ein Problem übernehmen, dessen Ursache wir nicht sind, indem wir den Tarifvertrag unterzeichnet hätten.

Die Befugnis für die Dienstzweig-Tarifverträge liegt bei den sogenannten Gewerkschaften.

Die Zeit am Verhandlungstisch ist abgelaufen, aber die Zeit zur Lösung dieses Problems ist noch nicht vorbei.

Das Problem darf nicht fortbestehen !

Ich werde eine ausführliche Erklärung abgeben…"

DAS ANGEBOT DER REGIERUNG

Die Regierung schlug für das Jahr 2026 eine Gehaltserhöhung von 11 % für das erste Halbjahr und 7 % für das zweite Halbjahr vor; für das Jahr 2027 wurden jeweils 4 % für beide Halbjahre angeboten. Zudem wurde der am 15. August 2025 angekündigte Vorschlag einer Erhöhung des Grundgehalts um 1.000 TL erneut auf die Tagesordnung gesetzt.

WIE GEHT DER PROZESS NUN WEITER?

Die Parteien werden sich an das Schiedsgericht für Beamte (Kamu Görevlileri Hakem Kurulu) wenden, um die Erhöhungssätze zu erörtern. Das Gremium wird nach der Antragstellung zusammenkommen, um über die "prozentuale Erhöhung" zu beraten.

Das aus 11 Mitgliedern bestehende Schiedsgericht für Beamte wird seine Entscheidungen mit Stimmenmehrheit treffen. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen wird das Gremium bis zum 31. August die Gehaltserhöhungssätze für Beamte und Rentner für die Jahre 2026 und 2027 festlegen.