Eilmeldung: Klage von Leutnant Ebru Eroğlu auf Wiedereinstellung abgewiesen

Das 4. Verwaltungsgericht Ankara hat die Klage von Leutnant Ebru Eroğlu auf Wiedereinstellung in die türkischen Streitkräfte (TSK) abgewiesen. Sie war zuvor entlassen worden, weil sie nach der Abschlussfeier der Militärakademie den Offizierseid geleistet hatte.

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Die Klage von Ebru Eroğlu, einer der Leutnants, die während der Abschlussfeier der Militärakademie am 30. August 2024 ihre Schwerter kreuzten und den Slogan „Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals“ riefen und daraufhin aus den türkischen Streitkräften entlassen wurden, ist entschieden worden.

Das 4. Verwaltungsgericht Ankara wies den Antrag auf Aufhebung der durch den Hohen Disziplinarausschuss des Kommandos der Landstreitkräfte verhängten Entlassung zurück.

Die begründete Entscheidung des Gerichts wurde den Parteien zugestellt. In der Entscheidung wurde festgestellt, dass die betreffende Handlung unter Berücksichtigung ihres Umfangs und ihrer Auswirkungen als rufschädigend für die türkischen Streitkräfte bewertet wurde.

Darüber hinaus wurde in der Entscheidung erklärt, dass die Handlung in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt habe, der Fahneneid sei aufgegeben worden, was das Vertrauen in die Institution negativ beeinflussen könne. Es wurde zudem betont, dass die Überzeugung bestehe, die Organisation zur Verlesung des aus dem Regelwerk gestrichenen Eides sei im Voraus geplant gewesen.

Im Rahmen dieser Bewertungen entschied das Gericht, dass die Entscheidung des Hohen Disziplinarausschusses nicht rechtswidrig sei, und wies die Klage ab.