Eilmeldung... Erklärung des Verteidigungsministeriums zu den maritimen Zuständigkeitsbereichen

Das Verteidigungsministerium informierte über die laufenden gesetzlichen Regelungen zu den maritimen Zuständigkeitsbereichen und bekräftigte die kompromisslose Haltung der türkischen Streitkräfte beim Schutz der Interessen auf See.

12punto

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums (MSB), Konteradmiral Zeki Aktürk, gab auf der wöchentlichen Pressekonferenz wichtige Erklärungen zur Grenzsicherheit, Verteidigungszusammenarbeit und zu Militärübungen ab.

Auf der Pressekonferenz berichtete Aktürk, dass in den Operationsgebieten Höhlen und Unterstände entdeckt und zerstört sowie Minen und improvisierte Sprengkörper unschädlich gemacht wurden. Aktürk teilte mit, dass innerhalb einer Woche insgesamt 258 Personen an der Grenzlinie festgenommen wurden, darunter ein Mitglied einer Terrororganisation. Er wies darauf hin, dass die Zahl derjenigen, die seit Jahresbeginn versuchten, die Grenze illegal zu überqueren, auf 2.944 gestiegen ist. Die Zahl der Personen, deren Grenzübertritt verhindert wurde, wurde seit Jahresbeginn mit insgesamt 29.194 angegeben.

Bezüglich der Entwicklungen in der Verteidigungsindustrie erklärte Aktürk, dass Verteidigungsminister Yaşar Güler auf der in Istanbul stattfindenden Messe SAHA-2026 zwanzig bilaterale Gespräche geführt und neue Abkommen zur militärischen Zusammenarbeit unterzeichnet habe. Zudem fügte er hinzu, dass der Kommandeur der Luftstreitkräfte, Armeegeneral Ziya Cemal Kadıoğlu, einen offiziellen Besuch in Portugal absolviert habe.

NEUE SYSTEME BEI DER ÜBUNG EFES-2026 IM FOKUS

In Bezug auf die Übung EFES-2026, die unter der Leitung des Kommandos der Ägäis-Armee vom 20. April bis zum 21. Mai stattfindet, erklärte Konteradmiral Aktürk, dass mehr als 10.000 Militärangehörige unter Beteiligung von Vertretern aus 50 Ländern teilnehmen. Im Rahmen der Übung seien erstmals 50 verschiedene Waffen und Systeme eingesetzt worden; im Lagerbereich Kartal wurden Luftangriffsoperationen, Übungen zum Durchmarsch gemischter Einheiten sowie ein multinationaler Fallschirmsprung durchgeführt. Zudem wurde mitgeteilt, dass vom 20. bis 21. Mai eine spezielle Ausstellung der Verteidigungsindustrie stattfinden wird, auf der einheimische und nationale Produkte der Verteidigungsindustrie präsentiert werden.

Aktürk gab bekannt, dass das Kommando der Luftstreitkräfte eine gewisse Anzahl an unbemannten Luftfahrzeugen (UAV) vom Typ Akıncı in sein Inventar aufgenommen hat. Andererseits wurde betont, dass im Rahmen des „Workshops für unbemannte Unterwasserfahrzeuge“ 300 Vertreter von Verteidigungsunternehmen und Universitäten zusammengekommen sind.

Mit Blick auf den 107. Jahrestag des nationalen Befreiungskampfes kündigte Aktürk an, dass anlässlich des Gedenktages an Atatürk sowie des Jugend- und Sportfestes am 19. Mai 30 Schiffe der Marine in 22 Häfen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Rahmen der Feierlichkeiten seien zudem Flugvorführungen in verschiedenen Städten sowie Militärkonzerte im Ausland geplant.

NEUER SCHRITT IN DER VERTEIDIGUNGSZUSAMMENARBEIT MIT BELGIEN

Bezüglich der Gespräche zwischen Verteidigungsminister Yaşar Güler und dem belgischen Verteidigungsminister Theo Francken erklärte Konteradmiral Aktürk, dass der Wille zur gegenseitigen Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung und Außenhandel gestärkt wurde. Als Ergebnis der Gespräche sei eine Absichtserklärung zur Vertiefung der Verteidigungs- und Sicherheitskooperation zwischen den beiden Ländern unterzeichnet worden.

GESETZLICHE REGELUNGEN ZU MARITIMEN ZUSTÄNDIGKEITSBEREICHEN DAUERN AN

In der Erklärung des Verteidigungsministeriums hieß es: „Die Arbeit am Gesetz über maritime Zuständigkeitsbereiche zielt darauf ab, die Befugnisse und Verantwortlichkeiten in unseren Meeren im innerstaatlichen Recht zu präzisieren. Unser Ministerium hat Beiträge auf militärischer, technischer, akademischer und rechtlicher Ebene geleistet; die abschließende Bewertung des erstellten Entwurfs durch die zuständigen Institutionen dauert an. Unsere türkischen Streitkräfte werden ihre Aufgabe, die Rechte und Interessen unseres Landes in den maritimen Zuständigkeitsbereichen zu schützen, wie immer mit Entschlossenheit und Beharrlichkeit fortsetzen.“