EILMELDUNG... Neue Entwicklung im Fall Seçil Erzan: Gericht ordnet zwangsweise Vorführung an

Im Prozess gegen Seçil Erzan, der vorgeworfen wird, prominente Namen mit dem Versprechen auf hohe Renditen betrogen zu haben, hat das Gericht die zwangsweise Vorführung des Bank-Generaldirektors und seines Stellvertreters angeordnet. Namen wie Fatih Terim, Arda Turan und Fernando Muslera werden erneut aussagen.

İHA

Der Prozess gegen die ehemalige Bankfilialleiterin Seçil Erzan, die beschuldigt wird, zahlreiche Personen, darunter Fatih Terim, Arda Turan, Fernando Muslera und Emre Belözoğlu, mit dem Versprechen auf einen „geheimen Fonds mit hoher Rendite“ betrogen zu haben, wurde vor dem 41. Schwurgericht in Istanbul fortgesetzt.

An der Verhandlung nahmen die inhaftierte Angeklagte Seçil Erzan, die Anwälte der Parteien sowie einige Kläger teil. Das Gericht ordnete an, dass der Generaldirektor der Bank, bei der Seçil Erzan beschäftigt war, Hakan Ateş, sowie sein Stellvertreter Mehmet Aydoğdu zwangsweise vorgeführt werden, um ihre Aussagen aufzunehmen.

„ICH VERMISSE MEINE MUTTER, ICH BEANTRAGE HAUSARREST“

In ihrer Verteidigung vor Gericht erklärte Seçil Erzan, dass sie ihre früheren Aussagen wiederhole und sagte: „Ich vermisse meine Mutter, es gibt niemanden, der sich um sie kümmert. Ich möchte Hausarrest erhalten. Ich befinde mich in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage.“ Das Gericht entschied jedoch, die Untersuchungshaft von Erzan fortzusetzen.

PROMINENTE NAMEN WERDEN ERNEUT AUSSAGEN

Im Rahmen der Erweiterung der Akte beschloss das Gericht, die Aussagen von Fatih Terim, Selçuk İnan, Cüneyt Demir, İbrahim Kocabaldır und Ömer Kahraman per Anweisung einzuholen. Zudem wurde angeordnet, dass 20 weitere Personen, darunter Arda Turan, Buse Terim, Emre Belözoğlu, Fernando Muslera und Volkan Bahçekapılı, im Gerichtssaal erscheinen und erneut angehört werden sollen.

HAFTBEFEHL ERLASSEN

Das Gericht beschloss zudem, einen Haftbefehl gegen den Kläger und Angeklagten Süleyman Aslan zu erlassen, um dessen Aussage aufzunehmen. Die Verhandlung wurde auf den 21. April vertagt.