Eilmeldung: Neue Operation im Ahbap-Ermittlungsverfahren! 17 weitere Personen festgenommen

Im Rahmen der Ermittlungen gegen den Verein Ahbap wurde eine zweite Operationswelle durchgeführt. Nach den 22 Personen, die bei der ersten Operation festgenommen wurden, kamen nun 17 weitere hinzu; die polizeilichen Maßnahmen gegen die Verdächtigen dauern an.

12punto

Im Rahmen der Ermittlungen gegen den Verein Ahbap wurde eine zweite Operationswelle durchgeführt. Nachdem bei der ersten Operation 22 Personen, darunter der Sänger Haluk Levent, festgenommen worden waren, wurden bei der heutigen Operation 17 weitere Personen in Gewahrsam genommen.

In dem von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungsverfahren wurden gegen Haluk Levent Verfahren wegen des Verdachts auf "Verstoß gegen das Vereinsgesetz", "Geldwäsche aus Straftaten" und "Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung" eingeleitet.

Während in der ersten Phase der Ermittlungen 22 Verdächtige, darunter Haluk Levent, festgenommen wurden, kamen in der zweiten Welle 17 weitere Personen hinzu. Die polizeilichen Maßnahmen gegen die in Gewahrsam befindlichen Verdächtigen dauern an.

WIE HAT DIE ERMITTLUNG BEGONNEN?

Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hatte Haluk Levent im Rahmen der Ermittlungen gegen den Verein Ahbap in Bursa festnehmen lassen und eine Durchsuchung im Istanbuler Hauptsitz des Vereins durchgeführt.

Die Generalstaatsanwaltschaft erklärte, dass sie aufgrund von MASAK-Berichten, Kontobewegungen sowie technischer und physischer Überwachungsmaßnahmen Vorwürfe untersuche, wonach hohe Geldbeträge von den Konten des Vereins Ahbap auf die Konten einiger Verdächtiger überwiesen worden seien.

In der Ermittlungsakte wird behauptet, dass einige Verdächtige Geldtransaktionen aufwiesen, die nicht mit ihrem finanziellen Profil übereinstimmten, dass hohe Summen zwischen ihnen transferiert wurden, dass große Beträge auf legale Wettkonten überwiesen wurden und dass innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Eigentumsübertragungen stattfanden.

In der Akte finden sich zudem Vorwürfe, dass Haluk Levent zwischen 2020 und 2026 auf legalen Wettplattformen Transaktionen in Höhe von 990 Millionen Lira getätigt und dabei etwa 390 Millionen Lira verloren habe sowie dass von den Konten des Vereins Ahbap etwa 120 Millionen Lira auf das Konto seiner Assistentin Yeliz Kaya überwiesen worden seien, die angeblich von Levent genutzt wurde.

Zu den im Rahmen der Ermittlungen festgenommenen Personen gehört auch die Anwältin Ece Güner. Güner erklärte in einer Stellungnahme, dass sie Haluk Levent Geld geliehen und dieses etwa ein Jahr später zurückerhalten habe; sie betonte, dass sie weder für den Verein Ahbap noch für Haluk Levent als Anwältin tätig sei.