Eilmeldung: Rote Ausschreibung gegen eine weitere Person im Rahmen der IBB-Ermittlungen

Im Rahmen der gegen die Stadtverwaltung Istanbul (IBB) geführten Ermittlungen wurde eine Rote Ausschreibung gegen Murat Gülibrahimoğlu erlassen. Zuvor war bereits eine Rote Ausschreibung gegen Emrah Bağdatlı, den Assistenten des Vorstandsvorsitzenden der IBB Medya A.Ş., Murat Ongun, herausgegeben worden.

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In den Ermittlungen der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft gegen die IBB gibt es eine neue Entwicklung.

Nach vorliegenden Informationen wurde nach Emrah Bağdatlı, der als Berater des Vorstandsvorsitzenden der IBB Medya AŞ, Murat Ongun, gilt, nun auch gegen den Geschäftsmann Murat Gülibrahimoğlu eine Rote Ausschreibung erlassen.

UNTERNEHMEN UNTER ZWANGSVERWALTUNG GESTELLT

Die Generalstaatsanwaltschaft hatte im Zuge der Ermittlungen beantragt, die beschlagnahmten Unternehmen des flüchtigen Geschäftsmannes Murat Gülibrahimoğlu unter Zwangsverwaltung zu stellen.

Das Istanbuler Friedensstrafgericht war diesem Antrag gefolgt und hatte die Einsetzung eines Zwangsverwalters für die Unternehmen des Beschuldigten beschlossen.

VERMÖGENSWERTE BESCHLAGNAHMT

Es wurde festgestellt, dass der flüchtige Beschuldigte Gülibrahimoğlu aus Straftaten erlangte Einkünfte auf eigenen Konten sowie auf Konten von Verwandten ersten und zweiten Grades verborgen hatte.

Um zu verhindern, dass Vermögenswerte übertragen oder verkauft werden sowie um das Entziehen von Bargeld, Gold und anderen Wertsachen aus Bankkonten und persönlichen Schließfächern zu unterbinden, wurde die Beschlagnahmung des Unternehmens Güney Cebeci Madencilik Sanayi Ticaret A.Ş., des Vermögens, der Krypto-Assets sowie der Bankkonten von Gülibrahimoğlu angeordnet.