Eilmeldung: Stellungnahme von IBB-Stellvertreter Nuri Aslan zum Erdbeben

Der stellvertretende Vorsitzende der Stadtverwaltung Istanbul (IBB), Nuri Aslan, hat eine Erklärung zu den aufeinanderfolgenden Erdbeben in Istanbul abgegeben.

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Istanbul wurde heute von einem heftigen Erdbeben erschüttert. Die Erschütterung war in der gesamten Marmara-Region deutlich zu spüren.

Die Katastrophenschutzbehörde AFAD gab bekannt, dass sich das Beben um 12.49 Uhr ereignete. Das Beben, das sich vor der Küste von Silivri im Marmarameer zutrug, wurde mit einer Stärke von 6,2 gemessen und ereignete sich in einer Tiefe von 13,1 Kilometern.

Die Erschütterung war nicht nur in Istanbul, sondern auch in den umliegenden Provinzen sowie in der Ägäisregion zu spüren.

Nach dem Erdbeben hält die Nachbebenaktivität in der Region an. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es zu zwei weiteren Nachbeben der Stärke 4,9 und 4,4.

Unterdessen wurde berichtet, dass bereits um 12.13 Uhr ein weiteres Beben der Stärke 3,9 im Marmarameer registriert wurde.

Nach dem Beben, das große Panik auslöste, gab der IBB-Stellvertreter Nuri Aslan im Katastrophenzentrum AKOM eine Erklärung ab.

Aslan äußerte sich zum Erdbeben wie folgt: "Unsere Teams sind vor Ort. Wir arbeiten eng mit dem Gouverneursamt zusammen. Wir haben bereits mobile Toiletten zu den belebten Plätzen geschickt, an denen sich unsere Bürger versammelt haben."

Aslan betonte: "Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Grund zur Beunruhigung, aber Vorsicht ist geboten."

Nuri Aslan fuhr fort:

"Unsere Hotline 153 ist geschaltet. Wir gehen jeder Meldung nach. Unsere Feuerwehreinheiten sind im Einsatz, unsere Ordnungsbehörde ist vor Ort, und wir sind derzeit an verschiedenen Punkten unterwegs. Auch ohne konkrete Meldungen patrouillieren wir durch Istanbul. Wir werden diese Situation gemeinsam bewältigen. Ich warne alle Istanbuler davor, auf Falschmeldungen und Beiträge in den sozialen Medien zu achten.

Bei all unseren Untersuchungen haben wir keine Berichte über Verletzte oder Todesfälle in Istanbul erhalten. Das freut uns sehr. Wir haben es mit keinerlei Gebäudeeinstürzen zu tun. Wir sind mit den Mitteln der IBB vor Ort im Einsatz."