Eilmeldung: Überraschender Schritt der Universität Istanbul bezüglich des Diploms von Ekrem İmamoğlu!

Das Diplom des im Silivri-Gefängnis inhaftierten Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wurde aus der Datenbank der Universität gelöscht.

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Der rechtliche Prozess zur Annullierung des Bachelor-Diploms, das der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, von der Universität Istanbul (İÜ) erhalten hatte, hat offiziell begonnen.

Der Verwaltungsrat der Universität Istanbul hatte mit seinem Beschluss vom 18. März 2025 die horizontalen Wechselverfahren von 28 Personen, darunter Ekrem İmamoğlu, sowie die darauf basierenden Abschlüsse und Diplome mit der Begründung von „Nichtigkeit“ und „offensichtlichem Fehler“ für ungültig erklärt.

Mit dieser Entscheidung der Universität wurden die Diplomdaten von İmamoğlu vollständig aus der digitalen Datenbank der Einrichtung gelöscht. Während diese Entwicklung in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen sorgte, richteten sich alle Augen auf die rechtlichen Schritte, die von der Seite İmamoğlus zu erwarten waren.

İmamoğlus Anwalt, Mehmet Pehlivan, gab bekannt, dass sie am 6. Mai 2025 beim Verwaltungsgericht Istanbul Klage gegen die Annullierungsentscheidung der Universität Istanbul eingereicht haben. Pehlivan teilte die Entscheidung auch über soziale Medien mit der Öffentlichkeit.

In seinem Beitrag erklärte er: „Das Universitätsdiplom meines Mandanten Ekrem İmamoğlu, das er vor 31 Jahren rechtmäßig erworben hat, wurde am 18. März 2025 unter Verstoß gegen die Prinzipien des Rechtsstaates und durch Missbrauch der Verwaltungsbefugnis annulliert. Wir haben beim Verwaltungsgericht Istanbul Klage eingereicht, um diesen Vorgang, der eindeutig gegen universelle Rechtsgrundsätze, die Verfassung und das Verwaltungsrecht verstößt, aufheben zu lassen.“

AUGEN AUF DIE GERICHTLICHE ENTSCHEIDUNG

Zu den Begründungen für die Annullierungsentscheidung gehörten Behauptungen, dass die in den 1990er Jahren durchgeführten horizontalen Wechsel nicht ordnungsgemäß erfolgt seien und einige Dokumente Mängel aufwiesen. Die Seite von İmamoğlu argumentiert jedoch, dass diese Verfahren in Übereinstimmung mit den damals geltenden Rechtsvorschriften durchgeführt wurden.

Mit diesem Verfahren wurde die rechtliche Grundlage der vom Universitätsvorstand getroffenen Annullierungsentscheidung nun einer gerichtlichen Prüfung unterzogen. Die Entscheidung des Gerichts könnte nicht nur für İmamoğlu, sondern auch für die anderen 27 Personen, die von derselben Entscheidung betroffen sind, einen Präzedenzfall darstellen.

AUCH AUS DEN ARCHIVEN GELÖSCHT

Nach der Annullierungsentscheidung der Universität wurden der Diplomdatensatz und die akademischen Informationen von İmamoğlu auch aus den digitalen Archiven und dem Studierendeninformationssystem der İÜ entfernt. Dieser Schritt wurde in der Öffentlichkeit als „praktische Anwendung einer Nichtigkeit ohne Abwarten des Gerichtsverfahrens“ kritisiert.