Eilmeldung... Urteil im Fall Kartalkaya: 8 Personen zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt
Im Prozess um den Brand im Grand Kartal Hotel in Bolu-Kartalkaya, bei dem 78 Menschen ums Leben kamen, wurde das Urteil verkündet. Acht Angeklagte, darunter der Hotelbesitzer Halit Ergül, wurden zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt.
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Der Brand, der sich 2023 im Grand Kartal Hotel im Skizentrum Bolu-Kartalkaya ereignete, hatte den Tod von 78 Menschen zur Folge, darunter 36 Kinder.
Nach der Katastrophe, bei der zudem 137 Personen verletzt wurden, wurde ein Gerichtsverfahren gegen 32 Angeklagte eingeleitet. Die Beschuldigten, darunter Hotelbesitzer, Gemeindebeamte und weitere Mitarbeiter, sahen sich schwerwiegenden Vorwürfen gegenüber.
LEBENSLANGE HAFT MIT BESONDERER SCHWERE DER SCHULD
Die Urteile wurden im dritten Verhandlungstag nach dem Brand verkündet. Der Hotelbesitzer Halit Ergül sowie Emine Ergül, Elif Aras, Ceyda Hacıbekiroğlu, Zeki Yılmaz, Ahmet Demir, Emir Aras und Sedat Gülener wurden für schuldig befunden, den Tod von 34 Kindern verursacht zu haben. Diese Angeklagten wurden zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt.
VERANTWORTLICH FÜR DEN TOD VON 44 WEITEREN PERSONEN
Die Angeklagten wurden zudem für den Tod von 44 weiteren Personen, die bei dem Brand ums Leben kamen, zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Es wurde mitgeteilt, dass keine Strafmilderungen gewährt wurden und die Urteile gegen die Angeklagten damit rechtskräftig sind.