Eilmeldung... Urteil im Fall Mattia Ahmet Minguzzi gefallen!
Im Prozess um den 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi, der in Kadıköy, Istanbul, erstochen wurde, hat das Gericht zwei Angeklagte zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld sowie 24 Jahren Gefängnis verurteilt, während zwei weitere Angeklagte freigesprochen wurden.
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Im Prozess um den 15-jährigen Ahmet Minguzzi, der in Kadıköy, Istanbul, ums Leben kam, hatte die Staatsanwaltschaft in ihrem Schlussplädoyer für die Angeklagten U.B. und B.B. jeweils 24 Jahre Haft wegen „vorsätzlicher Tötung eines Kindes“ gefordert.
Während der Verhandlung verließ die Familie Minguzzi den Saal, als die Anwälte der Angeklagten zu sprechen begannen. Yasemin Minguzzi kehrte später in den Saal zurück. Das Gericht unterbrach die Sitzung bis 13.30 Uhr.
GERICHT VERKÜNDET URTEIL
Mit dem Urteilsspruch des Gerichts wurden zwei Angeklagte zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld sowie 24 Jahren Gefängnis verurteilt. Ein Strafnachlass wegen Provokation wurde nicht gewährt. Für die anderen beiden Angeklagten erging ein Freispruch und die Anordnung der Haftentlassung.
RUFE NACH RECHT UND GERECHTIGKEIT
Vor der Verhandlung wurden in den Fluren des Gerichtsgebäude Rufe nach „Recht, Gesetz und Gerechtigkeit“ laut. Unterstützer der Familie skandierten vor dem Gerichtssaal: „Wir fordern ein Präzedenzurteil“.