Eilmeldung... Vorwurf der Börsenmanipulation in sozialen Medien!

Nach einer Strafanzeige des Kapitalmarktrates (SPK) wurden im Rahmen einer in Istanbul koordinierten Operation 22 Personen festgenommen. Ihnen wird „informationsbasierter Marktbetrug“ mit Aktien von Ege Endüstri und Jantsa vorgeworfen. Berichten zufolge wurden Anleger über soziale Medien in die Irre geführt; digitale Beweismittel wurden sichergestellt.

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Gegen zwei an den Kapitalmärkten gehandelte Unternehmen wurde eine aufsehenerregende Untersuchung eingeleitet. Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul wurde aufgrund des Vorwurfs von Unregelmäßigkeiten bei den an der Börse Istanbul gehandelten Aktien von Ege Endüstri (EGEEN) und Jantsa (JANTS) aktiv.

Wie mitgeteilt wurde, wurde die Untersuchung nach einer Beschwerde des Kapitalmarktrates (SPK) eingeleitet.

UNTERSUCHUNG NACH SPK-BESCHWERDE EINGELEITET

In der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft heißt es, dass infolge der vom SPK durchgeführten Prüfungen und Analysen festgestellt wurde, dass Anleger über Social-Media-Konten in Bezug auf die genannten Aktien in die Irre geführt wurden.

Der Erklärung zufolge wurde bewertet, dass durch die getätigten Beiträge der Straftatbestand des „informationsbasierten Marktbetrugs“, wie er in Artikel 107/2 des Kapitalmarktgesetzes definiert ist, erfüllt wurde.

UNTERSUCHUNG WEGEN DREIER VERSCHIEDENER STRAFTATEN

In der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul wurde vermerkt, dass die Untersuchung vom Büro für die Untersuchung von Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche geführt wird.

Im Rahmen der Untersuchung wurden gegen die Verdächtigen folgende Vorwürfe erhoben:

Verstoß gegen das Kapitalmarktgesetz (Marktbetrug)

Bildung einer kriminellen Vereinigung

Geldwäsche von Vermögenswerten aus Straftaten

GLEICHZEITIGE OPERATION IN ACHT PROVINZEN

Nach Informationen von NTV wurde im Rahmen der Untersuchung eine gleichzeitige Operation mit Schwerpunkt in Istanbul sowie in den Provinzen Ankara, Antalya, Kocaeli, Konya, Batman, Ordu und Amasya durchgeführt.

Bei den Operationen wurden Haftbefehle gegen 22 Verdächtige vollstreckt, bei denen davon ausgegangen wird, dass sie organisiert gehandelt haben.

DIGITALE MATERIALIEN SICHERGESTELLT

Es wurde mitgeteilt, dass an den Adressen der Verdächtigen Durchsuchungen durchgeführt und zahlreiche digitale Materialien zur Untersuchung beschlagnahmt wurden. Zudem wurde erklärt, dass die Ermittlungen zu den Vermögenswerten, die mutmaßlich aus Straftaten stammen, andauern.

In der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft hieß es:

„Im Rahmen der Operationen wurden Durchsuchungen an den Adressen der Verdächtigen durchgeführt; die Untersuchung digitaler Materialien sowie der Vermögenswerte, bei denen davon ausgegangen wird, dass sie von den Verdächtigen aus Straftaten erlangt wurden, dauert an; die Festnahmen der Verdächtigen wurden vollzogen.“