EILMELDUNG... Zwischenentscheidung im Fall Mattia Ahmet Minguzzi
Im zweiten Prozess um den 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi, der in Kadıköy, Istanbul, erstochen wurde, hat das Gericht eine Zwischenentscheidung getroffen. Der Prozess wurde auf den 20. Juni vertagt.
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An der Verhandlung vor dem 2. Jugendstrafgericht von Anadolu nahmen die 15-jährigen inhaftierten Angeklagten U.B. und B.B. per Videoschalte (SEGBİS) teil.
Die Mutter des Opfers, Yasemin Akıncılar Minguzzi, der Vater Andrea Minguzzi sowie die Anwälte beider Seiten waren bei der Anhörung anwesend.
Die Verhandlung, an der auch die stellvertretenden CHP-Vorsitzenden Aylin Nazlıaka und Suat Özçağdaş sowie die AKP-Abgeordnete für Istanbul, Yıldız Konal Süslü, teilnahmen, fand aufgrund eines Beschlusses zur Nichtöffentlichkeit und Vertraulichkeit unter Ausschluss der Presse und der Öffentlichkeit statt.
Zuhal Akman, die Mutter des in Balıkesir bei einem Messerangriff getöteten Studenten Ata Emre Akman, kam ebenfalls zum Gerichtsgebäude, um die Familie Minguzzi zu unterstützen.
Am Tag der Verhandlung wurden rund um das Gerichtsgebäude und in den Fluren umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Einige Bürger skandierten Parolen und hielten Schilder mit der Aufschrift „Gerechtigkeit für Mattia Ahmet“ hoch.
Das Gericht ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft der Angeklagten an und vertagte die Verhandlung auf den 20. Juni.