Ein Klassiker der Diyanet: Atatürk erneut nicht in der Predigt erwähnt

Die Diyanet, die die Tradition fortsetzt, Mustafa Kemal Atatürk in Predigten, die auf nationale Feiertage fallen, nicht zu erwähnen, hat ihre Haltung auch in der Woche des 23. April 2025 nicht geändert. Weder in der Freitagspredigt noch im offiziellen Kalender wurde der Name Atatürk genannt.

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Die Diyanet (Präsidium für Religionsangelegenheiten) hat auch im Jahr 2025 in den Freitagspredigten, die auf nationale Feiertage fielen, den Gründer der Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, nicht erwähnt.

Es fiel auf, dass in der Predigt, die am Freitag, dem 25. April 2025, unmittelbar nach dem Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes am 23. April in den Moscheen verlesen wurde, der Name Atatürk mit keiner einzigen Zeile gewürdigt wurde.

PREDIGT ÜBER RECHTSCHAFFENEN ERWERB, ATATÜRK WIEDER NICHT DABEI

Das Thema der Predigt vom 25. April wurde als „Rechtschaffener Erwerb“ festgelegt. In der Predigt, die Botschaften über gesellschaftliche Solidarität, harte Arbeit und den Wert eines ehrlichen Lebensunterhalts enthielt, wurde keinerlei Bezug auf die historische Bedeutung des 23. April oder die Rolle Atatürks als Gründer der Republik und des Parlaments genommen.

ANHALTENDE STILLE AN NATIONALEN FEIERTAGEN

Es zeigt sich, dass die Diyanet nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in den vergangenen Jahren eine ähnliche Haltung beibehalten hat. Auch in den Freitagspredigten, die auf den 23. April, den 19. Mai (Tag des Gedenkens an Atatürk, der Jugend und des Sports), den 30. August (Tag des Sieges), den 29. Oktober (Tag der Republik) und den 10. November fallen, wird der Name Atatürk nicht genannt.