Ein Kandidat hatte seine Bewerbung zurückgezogen! Knotenpunkt am Kassationsgericht konnte nicht gelöst werden
Auch bei der heutigen 36. Wahlrunde für den Vorsitz des Kassationsgerichts (Yargıtay) konnte kein Ergebnis erzielt werden. Die Wahl wird morgen fortgesetzt.
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Da die vierjährige Amtszeit des Präsidenten des Kassationsgerichts, Mehmet Akarca, abgelaufen ist, führt die Große Generalversammlung des Kassationsgerichts seit dem 25. März Wahlen für den Vorsitz durch.
Bei den Wahlen zur Bestimmung des neuen Präsidenten, der für vier Jahre im Amt sein wird, traten der Präsident des Kassationsgerichts Akarca, der Präsident der 3. Zivilkammer Ömer Kerkez und der Präsident der 3. Strafkammer Muhsin Şentürk an, doch bisher konnte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen.
Muhsin Şentürk, der für den Vorsitz des Kassationsgerichts kandidiert hatte, gab bekannt, dass er seine Kandidatur für das Amt des ersten Präsidenten zurückzieht. In einer Nachricht an die Mitglieder erklärte Şentürk: „Um die im Prozess entstandene Blockade zu überwinden und das institutionelle Ansehen unseres Kassationsgerichts zu wahren, ziehe ich meine Kandidatur für den ersten Vorsitz zurück.“ Er gab zudem seine Kandidatur für das Amt des Generalstaatsanwalts am Kassationsgericht bekannt.
Auch bei den heutigen Wahlen in der 36. Runde konnte kein Ergebnis erzielt werden.
Die Wahl wird morgen fortgesetzt.