Ein Novum in Nordkorea nach 67 Jahren: Nein-Stimmen abgegeben

Wie die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtet, wurden 27.858 nordkoreanische Bürger als Kandidaten für die lokalen Wahlen in Provinzen und Bezirken nominiert. Dem Bericht zufolge wurden bei den Kommunalwahlen in Nordkorea zum ersten Mal seit 1956 Nein-Stimmen abgegeben.

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Yonhap zufolge kam es in Nordkorea zu einem Novum nach 67 Jahren.

27.858 nordkoreanische Bürger wurden als Kandidaten für die lokalen Wahlen in Provinzen und Bezirken nominiert.

In dem Bericht, der eine Wahlbeteiligung von 99,63 Prozent angibt, wird festgehalten, dass bei dem System, in dem die Wähler für einen festgelegten Kandidaten mit Ja oder Nein stimmen können, 99,91 Prozent der Wähler für die Kandidaten der Provinzvolksversammlungen mit Ja und 0,09 Prozent mit Nein gestimmt haben.

0,13 PROZENT NEIN-STIMMEN

Für die Kandidaten der Bezirks- und Stadtvolksversammlungen stimmten 99,87 Prozent der Wähler mit Ja, während 0,13 Prozent mit Nein stimmten.

Es wurde darauf hingewiesen, dass bei den Kommunalwahlen im Land zum ersten Mal seit 1956 Nein-Stimmen abgegeben wurden.

Ein namentlich nicht genannter Beamter des südkoreanischen Vereinigungsministeriums erklärte: „Dieser Schritt scheint darauf abzuzielen, zu zeigen, dass Nordkorea den Menschen erlaubt, ihre Meinung bei Wahlen zu äußern, aber dies garantiert nicht, dass die Menschen ein echtes Wahlrecht haben.“